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Distributed Library Project: P2P im realen Leben

Software soll den Aufbau von Tauschgemeinschaften fördern. Das Distributed Library Project (DLP) hat sich auf die Fahnen geschrieben, den freien Fluss von Wissen und Information zu fördern und neue soziale Netzwerke zu schaffen. Dazu hat man eine Software entwickelt, die beim Aufbau von Gemeinschaften helfen soll, in denen untereinander Bücher und Filme getauscht werden können. Die entsprechende freie Software ist jetzt in der Version 0.6 erschienen und unterstützt nun auch das Verleihen von CDs – eine Art Peer-to-Peer-Netzwerk im realen Leben.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Software zeigt die Entfernung zu den jeweils gesuchten Gegenständen an und bietet die Möglichkeit, Rezensionen zu den Werken zu verfassen. Verleiher können außerdem nach der Rückgabe in einem Bewertungssystem einen Kommentar über den Entleiher schreiben, so dass Nutzer, die beispielsweise Eselsohren oder Flecke in fremden Büchern hinterlassen, kenntlich gemacht werden.

Die neue Version 0.6 der Software unterstützt neben Büchern und Videos/DVDs nun auch Musik-Medien wie CDs, Schallplatten und Kassetten, sie gibt auf Basis der eingegebenen Bücher Leseempfehlungen und zeigt neue Tauschgegenstände an. Zudem verfügt die DLP-Software über eine verbesserte Suche. Hinzu kommen natürlich viele kleine Verbesserungen und Bugfixes.

Verteilte Bibliotheken auf Basis des Distributed Library Projects gibt es bereits weltweit(öffnet im neuen Fenster) , für Deutschland wurde unter www.leihnetzwerk.de(öffnet im neuen Fenster) eine entsprechende Website eingerichtet, allerdings ist die Zahl der Nutzer und Tauschgegenstände noch recht übersichtlich.


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