Absatz vom Spiele-Handy N-Gage enttäuscht Nokia
Gegenüber der Financial Times Deutschland räumte Nokia-Chef Jorma Ollila ein, dass die Umsätze im unteren Bereich dessen lägen, was sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt habe. In einem Zeitraum von zwei Jahren wollte Nokia 9 Millionen Geräte an die Leute gebracht haben. Dieses Ziel scheint nun vorerst in weite Ferne gerückt zu sein. Beschwichtigend fügte Ollila zu, dass es noch zu früh sei, den Erfolg des N-Gage zu beurteilen. Erst im November 2005 – also mehr als zwei Jahre nach Markteinführung des N-Gage – könne man beurteilen, ob das Konzept, mobile Spielekonsole und Handy zu verbinden, ein Erfolg sei.
Ein ausführlicher Test auf Golem.de vom November 2003 bescheinigte dem N-Gage gute Ansätze, die allerdings in vielen Punkten unzureichend in die Praxis umgesetzt wurden. So konnten weder die Handy-Funktionen noch die Spiele-Möglichkeiten vollends überzeugen, was ein Grund dafür sein dürfte, dass die von Nokia aufgestellten Erwartungen deutlich verfehlt wurden.
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