DVD-Kopiersoftware in den USA illegal
321 Studios hat allerdings bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen. Das Unternehmen argumentiert, die Industrie nehme den Konsumenten ihre Rechte, es gebe keinen Unterschied zwischen der Kopie einer Musik-CD zum privaten Gebrauch oder der Sicherheitskopie einer DVD. Mit den Beschränkungen zum Kopieren von DVDs werde den Verbrauchern das Recht auf eine "Privatkopie" ("Fair Use") genommen, so Robert Moore, Gründer und Präsident von 321 Studios.
Moore gibt sich gewillt, den Rechtsstreit auch bis zum obersten Gericht der USA, dem Supreme Court, zu tragen.
Im aktuellen Verfahren befand Richterin Susan Illston die Software "DVD X Copy" von 321 Studios unter Berufung auf den Digital Millennium Copyright Act für illegal. 321 will seine Software zunächst noch sieben Tage zum Verkauf anbieten. Sollte es bis dahin nicht gelingen, eine gerichtliche Erlaubnis zu bekommen, um die Software weiter zu vertreiben, werde man diese wie vom Gericht gefordert vom Markt nehmen und durch eine neue Software ohne "Ripper" ersetzen.