Abo
  • Services:
Anzeige

Intel stellt neue Prozessor-Technologien vor

Helper-Threading, No Execute und Vanderpool für künftige Chips

Auf dem Intel Developer Forum hat Intel einen Ausblick auf die neuen Fähigkeiten kommender Prozessoren und Chips gegeben, an denen das Unternehmen derzeit arbeitet. Diese sollen nicht nur die Leistungsfähigkeit der Chips erhöhen, sondern auch die Sicherheit von Applikationen verbessern und sich der aktuellen Nutzungssituation anpassen.

Anzeige

Pat Gelsinger, Intel Senior Vice President und CTO, gab einen Ausblick auf neue Architektur-Ansätze für die "Tera-Ära", wie er sagt, und meint künftige Computer und Kommunikationsgeräte, welche die Aufgaben heutiger Supercomputer erledigen können.

"Da Intel schon bald Prozessoren mit einer Milliarde Transistoren fertigen kann, erforschen wir innovative Wege, diese zusätzlichen Transistoren sinnvoll zu nutzen", erklärt Gelsinger. Zu den neuen Ideen für Architekturen, an denen Intel derzeit arbeitet, gehört "Helper-Threading". Damit soll die Leistung von Single-Threads durch eine bedarfsgesteuerte intelligente Ausführung paralleler Tasks auf einem einzigen Prozessor erhöht werden. Zudem will Intel zunächst beim Itanium mehrere Prozessorkerne in einen Prozessor integrieren, wie es beispielsweise IBM und Sun heute schon machen.

Zudem will Intel die Sicherheit von Applikationen durch die Einführung des Speicherschutzes "No Execute" (NX) in seinen Desktop-Prozessoren verbessern. "No Execute" setzt Intel heute nur bei seinem Server-Prozessor Itanium ein, während AMD sowohl seine aktuellen Server-Prozessoren der Opteron-Reihen als auch seinen Desktop-Prozessor Athlon 64 mit dieser Funktion ausstattet. Sie sorgt dafür, dass im Fall eines Pufferüberlaufs keine weiteren Befehle mehr ausgeführt werden, um so Schäden durch Viren, Würmer oder andere Einbrecher zu verhindern.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2004 soll auch eine Technik mit Codenamen Vanderpool Technology (VT) Einzug in Intels Chips halten, einer Kombination aus CPU- und Chipsatz-Erweiterungen sowie Software, mit deren Hilfe mehrere voneinander getrennte Software-Umgebungen bzw. Betriebssysteme (auch unterschiedliche) auf einem Prozessor laufen können. VT soll dabei weitergehen als beispielsweise Software-Lösungen wie VMWare oder Virtual PC.

Zudem arbeitet Intel an neuen Funk-Chips, mit deren Hilfe Geräte nach Bedarf über unterschiedliche Netzwerke, wie 802.11a, b oder g, Bluetooth oder andere drahtlose Technologien kommunizieren können.


eye home zur Startseite
jockl 21. Feb 2004

Vanderpool... Junge Junge, das wär' doch geil, wenn das mit Amithlon laufen würde. Auf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  2. NEVARIS Bausoftware GmbH, deutschlandweit
  3. KDO Service GmbH, Oldenburg
  4. Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln


Anzeige
Top-Angebote
  1. 189€
  2. (u. a. Galaxy S8 für 499€ und S8+ für 579€, S7 für 359€, 65"-UHD-TV für 1.199€ und 850...

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  2. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  3. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  4. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  5. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  6. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz

  7. Basemental

    Mod erweitert Die Sims 4 um Drogen

  8. Verschlüsselung

    TLS 1.3 ist so gut wie fertig

  9. Colt Technology

    Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen

  10. Robotik

    Defekter Robonaut kommt zurück zur Erde



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Raven Ridge rockt
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test
Raven Ridge rockt
  1. Krypto-Mining AMDs Threadripper schürft effizient Monero
  2. AMD Zen+ und Zen 2 sind gegen Spectre gehärtet
  3. Pinnacle Ridge Asus aktualisiert Mainboard für Ryzen 2000

Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt
  2. Koalitionsvertrag fertig "Glasfaser möglichst direkt bis zum Haus"
  3. Glasfaser Telekom weitet FTTH-Pilotprojekt auf vier Orte aus

Hightech im Haushalt: Der Bügel-Battle fällt leider aus
Hightech im Haushalt
Der Bügel-Battle fällt leider aus
  1. Smart Home Hardwareteams von Nest und Google werden zusammengeführt
  2. Lingufino Sprachgesteuerter Kobold kuschelt auch mit Datenschützern
  3. Apple Homepod soll ab Frühjahr 2018 in Deutschland erhältlich sein

  1. Falscher Ansatz: Es müssen neue Infrastruktur...

    KnutRider | 08:17

  2. Re: schlechter Artikel - völlig falsch interpretiert!

    AllDayPiano | 08:10

  3. Re: Geht doch auch mit alter Hardware...

    sidmos6581 | 06:46

  4. Re: Kupfer ist besser als eine Antenne

    wire-less | 06:41

  5. Re: Wasserstoff wäre billiger

    Bradolan | 06:21


  1. 19:40

  2. 14:41

  3. 13:45

  4. 13:27

  5. 09:03

  6. 17:10

  7. 16:45

  8. 15:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel