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Spieletest: Singles - Flirt-Simulation mit nackten Tatsachen

Titel recht offensichtlich bei "Die Sims" abgekupfert. "Die Sims" ist das erfolgreichste PC-Spiel der letzten Jahre – unzählige PC- und Konsolen-Spieler haben sich bereits daran versucht, virtuelle Lebensgemeinschaften so gelungen wie möglich zu gestalten. Koch Media und das Entwicklerteam von Rotobee haben sich die populäre Personensimulation sehr genau angesehen, sie um einige Erotik-Momente erweitert – und nun unter dem Titel "Singles" in den Handel gebracht.
/ Thorsten Wiesner
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Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: "Singles" ist zwar eindeutig von "Die Sims" inspiriert, wartet aber mit genügend eigenständigen Ideen auf, um nicht als vollkommener Klon dastehen zu müssen. Schließlich geht es hier vor allem um die traute Zweisamkeit: Zwei verschiedene Personen, die sich zu Beginn noch überhaupt nicht kennen, ziehen zusammen in eine WG – und der Spieler soll dafür sorgen, dass aus den beiden anfangs noch nebeneinander herlebenden Charakteren nach und nach ein stürmisches Liebespaar wird.

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Hierzu wählt man zunächst zwei verschiedene Personen aus einem Set vorgegebener Charaktere aus. Eigene Persönlichkeitsprofile darf man leider nicht erstellen, dafür ist man aber nicht zwangsweise an die Heterosexualität gebunden – wer mag, darf auch zwei Menschen desselben Geschlechts zusammenziehen lassen. Zunächst einmal empfiehlt sich allerdings das Tutorial, in dem man mit der recht simplen Maussteuerung vertraut gemacht und über die täglichen Bedürfnisse der potenziellen Flirt-Kandidaten unterrichtet wird.

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Wie bei den "Sims" auch hat jeder virtuelle Charakter bestimmte persönliche Werte, die sich je nach Geschehnissen ändern können. Um die Laune zu verbessern, können die unterschiedlichsten Sachen gemacht werden – Händewaschen etwa steigert die Zufriedenheit über die eigene Hygiene, ein selbst gekochtes Mahl sorgt ebenfalls für gute Stimmung. Zudem kann die eigene Wohnung mit zahlreichen Möbeln aufgepeppt werden.

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Haben sich die beiden Personen in der WG besser kennen gelernt, darf forscher vorgegangen werden – ebenfalls per Mausklick animiert man die Turteltäubchen zu wilden Flirt-Versuchen, Küssen oder gar dem gemeinsamen Besteigen des Bettes. Wer vorsichtiger vorgehen will, kann auch zunächst per Kerzenschein-Dinner die Romantikwerte steigen lassen und dann zum Vollzug schreiten. Je nach zu Beginn ausgewähltem Charakter ist dieses Vorgehen mal mehr, mal weniger erfolgreich – die forsche Natasha lässt sich leichter verkuppeln als ein schüchterner Stubenhocker.

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Die 3D-Grafik ist recht ansehnlich und lässt sich mit der Maus sehr einfach drehen und zoomen. Kleinere Clipping-Fehler sind zwar vorhanden, fallen aber nicht weiter negativ auf. Ärgerlicher sind da schon einige Aussetzer bei der Maussteuerung und die gerade im Vergleich zu den "Sims" doch deutlich eingeschränkte Handlungsfreiheit – bei "Singles" kann man längst nicht mit so vielen Objekten interagieren oder Aktionen unternehmen, wie man es von der Maxis-Simulation gewohnt ist.

"Singles" ist ab sofort im Handel zum fairen Preis von knapp 30,- Euro erhältlich. Auf Grund der vielen nackten Pixel-Haut hat der Titel eine USK-Freigabe von 16 Jahren erhalten.

Fazit:
"Singles" ist eindeutig ein Titel für Gelegenheitsspieler – die einfache Bedienung und das witzige Gameplay machen den Titel immer mal wieder für eine Runde zwischendurch interessant. Wer nicht die Komplexität der "Sims" erwartet und auf Grund des günstigen Preises über ein paar Bedienmängel hinwegsieht, wird mit der virtuellen Verkupplung durchaus seinen Spaß haben.


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