Neue Notebook-Konzepte und ein Nachfolger für Centrino. Anand Chandrasekher, bei Intel für den Bereich "Mobile Plattformen" verantwortlich, hat auf dem IDF Intels Pläne für künftige Mobile-PCs vorgelegt. Neben neuen Notebook-Konzepten kündigte er unter dem Codenamen Dothan einen schnelleren Pentium-M-Prozessor sowie mit Sonoma den Nachfolger der Centrino-Plattform an.
Im zweiten Quartal will Intel unter dem Codenamen "Dothan" einen neuen Pentium-M-Prozessor auf den Markt bringen, in der zweiten Jahreshälfte dann soll die Centrino-Plattform mit Sonoma ein Update erfahren. Sonoma umfasst einen neuen Pentium-M-Prozessor mit schnellerem 533-MHz-Front-Side-Bus, neue WLAN-Komponenten für 802.11a, 802.11b und 802.11g sowie einen neuen Chipsatz, der unter dem Codenamen "Alviso" entwickelt wird. Dieser soll mit neuen Grafikfunktionen aufwarten und kompatibel zu Standards wie Direct Media Interface und High Definition Audio sein. Zudem soll der Chipsatz einen TV-Ausgang, acht USB-Ports, vier PCI-Express-Ports und bis zu 2 GByte DDR2-Speicher unterstützen.
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Neue Konzepte stellt Chandrasekher im Rahmen des Mobile Platform Vision Guide (MPVG) vor, darunter ein Gerät mit Codenamen "Florence" im 12-Zoll-Format, das wahlweise als Laptop oder Tablet-PC genutzt werden kann. Dieses soll auf dem Centrino-Nachfolger basieren, VoIP-fähig sein und auch über einen Fingerabdruck-Sensor verfügen. Drahtlose Verbindungen sollen via WLAN, EDGE/GPRS und Bluetooth möglich sein.
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Eine Klasse größer sind Laptops mit 14- bis 15-Zoll-Displays und Smartcard-Readern, während ein Konzept mit 17-Zoll-Display als mobiler Entertainment-PC dienen soll. Intel fasst diese Konzepte unter dem Begriff Extended Mobile Access (EMA) zusammen, die einen schnellen Zugriff auf E-Mail und andere Informationen bieten sollen, auch bei geschlossenem Notebook. Dazu ist in das Außengehäuse der Geräte ein kleines Display integriert. Intel will diese Informationen aber auch per Funk auf anderen Geräten wie PDAs und Handys zur Verfügung stellen. Erste Geräte wurden von Lenovo (Legend) präsentiert, die Markteinführung entsprechender Geräte ist laut Intel für 2005 zu erwarten.
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Weiterer Schwerpunkt von Chandrasekher Keynote waren die mobile Stromversorgung und damit einhergehend längere Akkulaufzeiten. So arbeitet Intel in der Standards Panel Working Group (SPWG) an der SPWG-3.0-Spezifikation mit. Toshiba Matsushita zeigte derweil auf dem IDF ein neues XGA-Display mit 14,1 Zoll, das einen Stromverbrauch von nur 2,38 Watt hat sowie ein SXGA-Display mit 2,7 Watt Stromverbrauch. Gerade bei Displays sieht Intel Chancen für eine weitere Senkung des Stromverbrauchs von mobilen Endgeräten.
So sieht Intels Roadmap für 2004 weitere Stromeinsparungen vor allem bei Displays, aber auch bei der Stromversorgung vor, die insgesamt den Strombedarf von Notebooks um 1 Watt senken und so die Akkulaufzeit um rund 30 Minuten erhöhen sollen. Einen ähnlichen Schritt erwartet Intel auch für 2005. Darüber hinaus will Intel durch die Einführung von Serial ATA im Notebok-Bereich den Stromverbrauch weiter senken.