PayPal kommt nach Deutschland
Der jetzt in deutscher Sprache angebotene Service ist ein erster Schritt in den deutschen Markt und soll sich besonders für internationale Zahlungen von und nach Deutschland eignen. So können zum Beispiel deutsche eBay-Nutzer Artikel auf dem britischen eBay-Marktplatz erwerben und mittels PayPal per Kreditkarte bezahlen oder sie können Verkäufe auf der amerikanischen eBay-Webseite tätigen und Kreditkartenzahlungen per PayPal entgegennehmen.
Verglichen mit den traditionellen Methoden für internationale Zahlungen, etwa der Auslandsüberweisung, verspricht PayPal eine einfachere und schnellere Abwicklung. Zahlungen sind für den Käufer immer kostenlos und zudem sicherer als eine direkte Zahlung per Kreditkarte, da PayPal die Kreditkartendaten des Käufers nicht an den Verkäufer weiterleitet.
Will man Geld von seinem PayPal-Konto auf ein deutsches Bankkonto übertragen, berechnet PayPal 1,- Euro. Das eigentliche Konto ist in einer Basisversion kostenlos, es werden jedoch keine Kreditkartenzahlungen akzeptiert. Beim Premium- und Business-Konto wird je nach Umsatzvolumen zunächst eine Standardgebühr von 3,4 Prozent des Transaktionsvolumens zuzüglich 0,35 Euro berechnet. Bei entsprechendem Umsatz sinkt diese auf die Händlergebühr von 2,7 Prozent des Transaktionsvolumens zuzüglich 0,35 Euro pro Transaktion.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2004 will PayPal darüber hinaus einen für innerdeutsche Zahlungen optimierten Dienst anbieten. Dafür ist geplant, lokale Zahlungsmethoden in PayPal zu integrieren und Zahlungen für eBay-Artikel zu vereinfachen.
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