Harvest Moon: Friends of Mineral Town für den GBA. Ungewöhnliche Spielkonzepte aus Japan ist man ja bereits gewohnt, die Idee hinter Harvest Moon klingt dann aber doch ein wenig bizarr: Als Erbe einer Farm soll man dafür sorgen, dass auf dem eigenen Bauernhof bald alles besser funktioniert als je zuvor. Noch bizarrer als die Idee ist allerdings, dass Harvest Moon: Friends of Mineral Town für den GBA schon bald einen Suchtfaktor entwickelt, mit dem nur wenige Spiele mithalten können.
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Auf dem Papier klingt es sicherlich wenig spannend, sich um die Bestellung der Felder kümmern zu müssen, im Hühnerstall nach dem Rechten zu sehen oder aber neue Gummibälle für den Schäferhund zu kaufen. Trotzdem ist man dem Charme dieses Spiels sehr schnell erlegen: Die unglaubliche Komplexität in Verbindung mit der einfachen Bedienung und der immensen spielerischen Freiheit müssten eigentlich jeden innerhalb kürzester Zeit in ihren Bann ziehen.
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In Harvest Moon ist alles sehr eng miteinander verknüpft: Um Obst oder Getreide aussäen zu können, braucht man zunächst einmal einen Pflug, um das Feld zu bestellen. Danach wird Wasser benötigt – kein Problem, der Fluss ist ja ganz in der Nähe. Allerdings hilft das nur wenig, wenn man nicht zuvor eine Gießkanne besorgt hat. Und bei alledem sollte man nicht vergessen, im Hühnerstall vorbeizuschauen oder die Kühe zu tätscheln – das führt nämlich zu besseren Eiern und edlerer Milch.
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Verspürt man gerade wenig Lust, den eigenen Hof zu pflegen, kann man viele Aufgaben auch von seinen Handlangern erledigen lassen, um selbst zum Beispiel in die Stadt zu fahren und dort von dem erarbeiteten Geld einen neuen Kühlschrank und einen größeren Fernseher fürs Haus zu kaufen. Oder aber man nimmt an einem der zahlreichen Minispiele teil und versucht sein Glück etwa beim Pferderennen.
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Natürlich gehört zu einem funktionierenden Hof auch eine glückliche Bäuerin. Hat man eine potenzielle Kandidatin ausgemacht, können Geschenke die Angebetete von der Klasse des Spielers überzeugen – allerdings konkurrieren andere Computer-Kontrahenten ebenfalls um die holde Weiblichkeit, so dass man sich bei der Brautschau schon ein wenig Mühe geben muss.
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Um die eigene Beliebtheit in der Stadt zu steigern – oder um den eigenen Körper zu kräftigen -, kann eine Küche aufgebaut werden, in der dann unzählige Menüs aus der eigenen Ernte und diversen Lebensmitteln aus den Shops zubereitet werden. Bei all den Möglichkeiten sollte man aber stets darauf achten, früh genug zu Bett zu gehen – das Spiel hat einen Tag-/Nachtwechsel, und das Alter Ego bekommt Schlafmangel sehr schnell körperlich zu spüren.
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Friends of Mineral Town basiert prinzipiell auf dem PSOne-Titel Harvest Moon: Back to Nature, das bereits im Jahr 2000 erschien. Allerdings wurde das Gameplay an unzähligen Stellen erweitert und vielseitiger gestaltet, zudem ist die damals auf der Sony-Konsole eher mäßige Präsentation auf dem GBA recht knuffig und ansehnlich gelungen. Ende März 2004 will Ubi Soft einen weiteren Harvest-Moon-Titel für den GameCube veröffentlichen, der dann per Link-Kabel mit dem GBA-Spiel verbunden werden kann und so neue Spielelemente freischaltet.
Fazit: Harvest Moon ist ebenso ungewöhnlich wie faszinierend – egal, ob man immer ertragreichere Ernten heranzüchtet, die Frau fürs Leben sucht oder neue Rezepte ausprobiert, ständig gibt es Neues zu entdecken, die Motivation lässt – wenn überhaupt – frühestens nach 40 Stunden wieder nach, wenn alles so läuft wie man es sich erträumt hat. GBA-Besitzer sollten unbedingt zuschlagen, auch wenn sich das Spielprinzip zunächst vielleicht nicht so spannend anhört.