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GeForcePCX - Nvidia stellt Grafikkarten für PCI-Express vor

Komplette Chipserie für AGP-Nachfolger PCI-Express angekündigt. Nvidia bietet seine bekannte Serie an GeForceFX-Grafikchips nun auch mit zwischengeschalteter AGP-nach-PCI-Express-Bridge für den AGP-Nachfolger PCI Express an. Um sich von den AGP-Pendants namentlich abzuheben, benannte Nvidia die Chipserie in GeForcePCX um.
/ Christian Klaß
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Anlässlich des zum 17. Februar 2004 gestarteten Intel Developer Forum (IDF) Spring 2004 wurden die Low-End-Chips GeForcePCX 4300 (GeForceMX 4000 plus PCI-Express) und GeForcePCX 5300 (vermutlich GeForceFX 5200 Ultra), der Mittelklasse-Chip GeForcePCX 5750 (entspricht GeForceFX 5700) und der Oberklasse-Chip GeForcePCX 5950 (GeForceFX 5950 Ultra) angekündigt. Taktraten nannte Nvidia bisher nicht, sie dürften aber im Vergleich zu den AGP-Modellen identisch bis leicht höher liegen.

Die von Nvidia entwickelte Bridge soll alle 16 PCI-Express-Signalleitungen unterstützen und so die volle Geschwindigkeit nutzen können. Umgekehrt kann Nvidia die Bridge dazu verwenden, künftige PCI-Express-Grafikchips auch auf AGP-Grafikkarten einsetzen zu können. So könnte der bisher nicht offiziell angekündigte High-End-Chip NV40 einfach ein NV45 mit der PCI-Express/AGP-Bridge sein, was Nvidia Entwicklungsaufwand sparen dürfte.

Bereits vor einer Woche will Nvidia rund 1.000, mit den PCI-Express-Chips bestückte Grafikkarten an Partner, Mainboard-Hersteller und BIOS-Entwickler zwecks Kompatibilitätstests ausgeliefert haben. Nvidia rühmt sich damit, als Erster eine komplette Familie an PCI-Express-Produkten liefern zu können. Die Grafikkarten von Nvidias Partnern sollen aber erst ab der zweiten Jahreshälfte 2004 erhältlich sein – viel früher werden PCI-Express-fähige PCs allerdings auch kaum auf dem Markt zu finden sein.

GeForcePCX-Grafikkarten sind laut Nvidia von Albatron, AOpen, Anextek, ASUS, Chaintech, Gainward, Gigabyte Technology, Leadtek, MSI, Palit, Pine/XFX, PNY, Prolink und Sparkle geplant.


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