Neues Spiel von Argonaut Games für PlayStation 2. Wenn Ninjas in einem Videospiel auftauchen, hat man es meist mit lautlosen, versierten und düsteren Kämpfern zu tun. I-Ninja von Namco geht zumindest optisch einen anderen Weg: Hier ist der Held ein kleiner, untersetzter und hyperaktiver Typ – der aber nichtsdestotrotz über eine Reihe beachtlicher Eigenschaften verfügt.
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I-Ninja ist von Beginn an als unkomplizierter, aber immens vielschichtiger und unterhaltsamer Plattform-Titel angelegt – da macht es auch nichts, dass die Story nicht nur sehr krude anmutet, sondern zudem im Spielverlauf auch immer unverständlicher wird: Der Held des Spiels hat auf Grund eines rätselhaften "Wutsteins" kurzzeitig die Kontrolle über sich selbst verloren und dabei dann auch gleich seinen Lehrmeister umgebracht. Dieser wiederum hat nichts Besseres zu tun, als seinen Schützling als Geist beständig dafür auszumeckern – und ihn durch zahlreiche Levels zu scheuchen, in denen andauernd andere Bösewichte bekämpft oder wichtige Gegenstände eingesammelt werden sollen.
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Ausgehend von einer Art Sammelstelle betritt man als I-Ninja einen Level nach dem anderen und versucht, sämtliche Missionen erfolgreich zu beenden. Für besondere Leistungen erhält man farbige Gürtel, die wiederum den Zugang zu neuen Arealen ermöglichen.
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Was I-Ninja vor allem auszeichnet ist die immense spielerische Abwechslung: Den Gegnern beispielsweise kann man mit verschiedenen Schwerthieben oder Kanonen zu Leibe rücken, zudem kann I-Ninja nicht nur gekonnte Doppelsprünge durchführen, sondern auch Wände entlang laufen, sich mit einem Haken über Abgründe hinwegschwingen, das eigene Schwert als Helikopter nutzen, um so durch die Luft zu schweben oder aber in Tony-Hawk-Manier über Rohre und durch Halfpipes grinden.
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In manchen Passagen ist man dann gar als Kugel unterwegs und muss, auch mal unter Zeitdruck, an Gefahren vorbei manövrieren und über dünne Planken gelangen – Super Monkeyball lässt grüßen. Weitere Überraschungen hält das Spiel in praktisch jedem Level bereit: Mal schlüpft man in die Rolle eines großen Roboters, dann muss eine Invasion böser Ninjas am Sandstrand gestoppt werden. Die Steuerung ist fast immer sehr präzise und eingängig, kleine Hinweistexte im Spiel geben Tipps, falls man wirklich mal nicht weiter weiß. Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd, dank zahlreicher Save-Points und Extra-Leben stellt sich Frust aber nur sehr selten ein.
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Optisch ist I-Ninja nett anzusehen, allerdings keine Offenbarung – in Sachen Effekten und Detailgrad kann der Titel Klassikern wie Ratchet & Clank sicherlich nicht das Wasser reichen. Apropos Ratchet & Clank: Über weite Strecken spielt sich I-Ninja eben wie eine Mischung aus Super Monkeyball und Ratchet & Clank - nur mit dem Unterschied, dass die hier verwendeten Ideen allesamt bereits bekannt sind. Die stetige Abwechslung lässt aber nichtsdestotrotz keine Langeweile aufkommen.
I-Ninja ist ab sofort für PlayStation 2 im Handel erhältlich. In den USA ist das Spiel auch für die Xbox und den GameCube erschienen, in Europa scheint sich Sony aber einen Exklusiv-Deal für den Titel gesichert zu haben.
Fazit: Sicher, I-Ninja ist weder sonderlich innovativ noch optisch beeindruckend. Nichtsdestotrotz macht es aber immens viel Spaß – die ständig wechselnden Aufgaben und das große Bewegungs- und Waffen-Repertoire des Helden sorgen für einige Stunden witzige, unkomplizierte Action-Unterhaltung.