Umfangreiche Online-Dienste für unabhängige Spiel-Entwickler
Ähnlich wie beim von Microsoft initiierten Xbox Live handelt es sich auch bei Arena um einen zentral gesteuerten Dienst, mit dem Entwickler in ihren Spielen unter anderem Funktionen wie Community-Chats oder eine vereinfachte Suche nach Spielpartnern integrieren können. Spieler sollen im Gegenzug die Möglichkeit haben, sämtliche virtuellen Alter Egos aus mehreren Spielen an einem einzigen Platz verwalten zu können.
Damit nach dem Aussteigen aus einem Spiel die Spielinhalte nicht gleich völlig vergessen sind, will Arena zudem immer stärker die Grenzen zwischen Spiel und Realität verwischen. Die Entwickler wollen dies einerseits erreichen, indem diverse Werbung in den Spielen zugelassen wird, die die Spieler auch aus ihrem realen Umfeld kennen. Zudem soll es aber auch – wie man es jetzt schon von einigen Rollenspielen kennt – möglich sein, virtuelle Gegenstände aus den Spielen im "realen Leben" wie in einer echten freien Marktwirtschaft gegen bares Geld zu handeln. Entwickler, Publisher und Vermarkter sollen hier zusammenarbeiten, um für alle Seiten neue Einnahmequellen zu erschließen.
Das Projekt steckt bisher noch in den Kinderschuhen – die Gründung erfolgte im Oktober 2002, die Liste der unterstützenden Entwickler ist bisher sehr gering. Allerdings ist nun ein erstes Preview-Release fertig, mit dessen Hilfe Entwickler einen Einblick in den Service bekommen sollen.