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Wall Street Journal in weiteren Sprachversionen geplant

Dow Jones will Internet-Angebot ausweiten. Der US-Verlag Dow Jones & Company plant für das Internet-Angebot des Wall Street Journal (WSJ.com) weitere Versionen in verschiedenen Landessprachen. Die Bundesrepublik Deutschland ist der größte kontinentaleuropäische Markt für den Dow-Jones-Verlag und daher für eine landessprachliche Ausgabe von WSJ.com interessant.
/ Andreas Donath
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"Wir wollen in einiger Zeit das Internet-Angebot des Wall Street Journal in zehn verschiedenen Sprachversionen anbieten" , sagte L. Gordon Crovitz, Senior Vice President des US-Medienkonzerns im Gespräch mit dem Nachrichtendienst "Kontakter". Konkrete Pläne für den deutschen Markt hat Crovitz, der die New-Media-Projekte des Medienkonzerns verantwortet, jedoch noch nicht.

Basis der weiteren Expansion des Wall Street Journal im Internet ist der ökonomische Erfolg der New-Media-Projekte des Medienkonzerns. Im Gesamtjahr 2003 hat die Verlagssparte "Electronic Publishing Group" einen Gewinn von 68 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Den Hauptanteil der Einnahmen stellen mit 70 Prozent die kostenpflichtigen Medienangebote.

Die "Electronic Publishing Group" von Dow Jones & Company betreibt neben WSJ.com bereits eine chinesische Online-Version des Wall Street Journal und die Internet-Medien-Plattform Barrons.com. Daneben steuert die Gruppe die Geschäftskundenangebote Dow Jones Newswires, Dow Jones Indexes und gemeinsam mit der Nachrichtenagentur Reuters das Vertriebs- und Technologie-Unternehmen Factiva.


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