Abo
  • Services:

Peer-To-Peer-basierte wissenschaftliche Anwendungen

Neofonie und DFN-Verein starten Wissenschaftsportal

Das von dem Softwareunternehmen Neofonie realisierte und gemeinsam mit dem Deutschen Forschungsnetz betriebene Portal nimmt nun den Pilotbetrieb auf und integriert drei Peer-To-Peer-basierte wissenschaftliche Anwendungen für das verteilte, kooperative, wissenschaftliche Arbeiten in Kommunikationsnetzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Grundlage des Portals sind Entwicklungen der Berliner Neofonie GmbH in den Bereichen P2P-basiertes Dokumentenmanagement sowie P2P-basiertes Workflow-Management, die im Rahmen der Projekte DFN S2S bzw. des Wachstumskerns Berlin vom DFN-Verein und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wurden.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Rostock
  2. Wirecard Global Sales GmbH, Aschheim bei München

Aufbauend auf diesen Entwicklungen hat die Neofonie GmbH die drei Anwendungen "S2S-Suche", "S2S-News" und "S2S-Interaktiv" realisiert und im Portal "Science-To-Science" integriert (http://s2s.Neofonie.de). Die im Portal "Science-To-Science" demonstrierten Technologien sollen Anwendungspotenziale auch außerhalb des wissenschaftlichen Bereichs erlauben. Organisationen und Unternehmen, die hohe Ansprüche hinsichtlich abteilungs- und standortübergreifendem Wissensmanagement haben, bietet die Neofonie GmbH zusammen mit T-Systems Lösungen an.

Die Anwendung S2S-Suche basiert auf der kooperativen und verteilten Bereitstellung von wissenschaftlichen Dokumenten. Wissenschaftliche Einrichtungen können auf dem S2S-Portal die Software "S2S Provider Peer" downloaden und diesen auf Arbeitsplatz- oder Arbeitsgruppenrechnern installieren. Die S2S Provider Peers schließen sich automatisch zu einem Peer-To-Peer-Netz zusammen, identifizieren neue und geänderte wissenschaftliche Dokumente in von den Einrichtungen dafür freigegebenen Bereichen im Intranet, erstellen lokale Suchindexe und beantworten Suchanfragen sowie Anfragen zum Download der Dokumente, die über das S2S-Portal abgesetzt werden können. Die Anwendung basiert auf einem Peer-To-Peer-basierten System zur verteilten Volltextindexierung und Suche.

Die Anwendung S2S-News bündelt wissenschaftliche Nachrichten aus einer Vielzahl von Quellen und erlaubt dem Nutzer des S2S-Portals das Blättern in aktuellen Nachrichten sowie die quellenübergreifende Suche in einem Nachrichtenarchiv. Eine Benachrichtigungsfunktion signalisiert Anwendern auf zuvor abonnierten Themenkanälen neu eingegangene Nachrichten per E-Mail. Als Nachrichtenquellen fungieren von Agenturen per XML bereitgestellte News, so genannte "RSS-Feeds" sowie aus HTML-Seiten öffentlicher Websites extrahierte Nachrichten. Zum Lesen der einzelnen Nachrichten verweist S2S News auf die Originalquellen. Das System basiert auf einem Software-Roboter und einem System zur Point-basierten Generierung von Profilen zur Extraktion von Inhalten aus semi-strukturierten Dokumenten.

Die Anwendung S2S-Interaktiv erlaubt die kollaborative und interaktive Beantwortung von wissenschaftlichen Fragen sowie die Recherche in einem im Rahmen dieses Prozesses automatisch gebildeten Archiv bereits gestellter und beantworteter Fragen. Wissenschaftler können auf dem S2S-Portal die Software "S2S Interaktiv Peer" downloaden und auf ihrem Arbeitsplatzrechner installieren. Fragen werden dann automatisch an für das Themengebiet ausgewiesene Wissenschaftler geleitet und diesen im S2S Interaktiv Peer signalisiert. Das Stellen von Fragen sowie die Recherche im Archiv erfolgt über das S2S-Portal. Grundlage der Anwendung ist ein Peer-To-Peer-basiertes Workflow-Management-System, welches die Realisierung der Anwendung ohne explizite Programmierung des Ablaufs ermöglichte.

Als Grundlage der Peer-To-Peer-Systeme von Neofonie kommt das Framework "JXTA" zum Einsatz, das von Sun Microsystems initiiert und unter anderem von IBM eingesetzt wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Caseking kaufen

Presskopp 17. Feb 2004

JXTA ist in erster Linie eine Protokollspezifikation und dazu gibt es Implementierungen...

helmut oertel 16. Feb 2004

http://s2s.neofonie.de/navigation/index.jsp?nav=39250 enthält viele infos, ebenso http...

Javanese 16. Feb 2004

Das "Zeug" basiert also auf JXTA. Das ist von SUN und läuft in der Regel in Java ab...


Folgen Sie uns
       


Im Wind flatterndes AMOLED angesehen (Display Week)

Auf der Display Week 2018 in Los Angeles zeigt der chinesische Herstller BOE ein im Wind flatterndes AMOLED.

Im Wind flatterndes AMOLED angesehen (Display Week) Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
    Wonder Workshop Cue im Test
    Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

    Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
    Ein Test von Alexander Merz


        •  /