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ATI Catalyst 4.2 - Mehr Leistung für DirectX-8-Grafikkarten

Neue Funktionen und weniger Fehler vor allem in Spielen

ATIs monatliches Treiber-Update beschert Besitzern von Radeon-Grafikkarten im Februar 2004 nicht nur eine Direct3D-Einstellung ohne zwischenzeitlich schwarz werdenden Bildschirm. Auch die Leistung - insbesondere bei Unreal Tournement 2003 - bei den DirectX-8-Grafikkarten wurde laut ATI verbessert und weitere Fehler mit Spielen und Anwendungen ausgebügelt.

Artikel veröffentlicht am ,

Wurden bei vorherigen Catalyst-Versionen Veränderungen an den Direct3D-Einstellungen des Treibers verändert, so wurde der Bildschirm während der Aktivierung der Änderungen teils bis zu 8 Sekunden schwarz. Beim für Windows 9x/ME und Windows 2000/XP erschienenen neuen Catalyst-Treiberpaket mit der Versionsnummer 4.2 sollen hingegen die Einstellungen ohne schwarzen Bildschirm übernommen werden.

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Für europäische Nutzer auf Grund der fehlenden Component-Video-Ausgänge weniger interessant ist die nun mögliche Zentrierung des Bildes in der Mitte eines HDTV-Bildschirms. Dazu kann unter Windows ME, 2000 und XP in den Treiber-Einstellungen (Control Panel) zwischen "panning mode" und "center-timing mode" gewählt werden, sofern eine Grafikkarte ab Radeon 8500 mit Component-Ausgang genutzt wird.

Etwas mehr Leistung verspricht ATIs Catalyst 4.2 ausnahmsweise mal für seine DirectX-8-kompatiblen Grafikkarten wie Radeon 8500, 9000 und 9200, also nicht für die mittlere und obere Leistungsklasse mit DirectX-9-Unterstützung. Die Leistung soll in Unreal Tournament 2003 um bis zu 15 Prozent, in Halo um 3 bis 4 Prozent und um kleine 2 Prozent in Tomb Raider gewachsen sein. Im Benchmark Aquamark3 kommen laut ATI etwa 5 bis 10 Prozent mehr Leistung hinzu, während es beim ShaderMark zu vernachlässigende 2 bis 3 Prozent seien.

Für alle Radeon-Nutzer von Vorteil sind hingegen wieder die behobenen Fehler mit Spielen und Anwendungen. So sollen nun etwa beim Anmelden unter Windows XP und anschließendem schnellen Wechsel des Benutzers (Windows-Funktion "Benutzer wechseln") keine Grafikfehler mehr beim DVD-Abspielen mittels WinDVD 4 oder 5 auftreten. Das ATI Control Panel soll sich nun auch starten lassen, wenn die erweiterten Display-Einstellungen aufgerufen werden und zuvor die Unterstützung für den erweiterten Desktop deaktiviert wurde. Im ATI-3D-Menü des Treibers soll beim Wechsel zwischen Benutzerprofilen und der Grundeinstellung der "Cancel"- bzw. "Abbrechen"-Knopf ordentlich funktionieren. Auch bei der Mehrschirm-Unterstützung hat ATI noch einen Fehler in Verbindung mit Windows ME korrigiert - in vorherigen Treiberversionen konnte dort bei Aktivierung eines VGA-Displays und Abschaltung der Fernsehausgabe zu einem Absturz führen.

Bei den Spielen behoben wurden Fehler mit "Tron 2.0" unter Windows XP, "Line of Sight: Vietnam" bei einer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten und 16-Bit-Farbe, "Armed and Dangerous" unter Windows XP mit RADEON-9200-Grafikkarten, "Half-Life" mit Auflösungen von 320 x 240 oder 400 x 300 Bildpunkten unter Windows XP, "Serious Sam 2" unter Windows XP mit einer Radeon-9500/9800-Grafikkarte und OpenGL, "Unreal Tournament 2003" unter Windows XP mit einer Radeon-9600-Grafikkarte, "Halo" in Verbindung mit optimaler Direct3D-Qualitätseinstellung und mit "SpyHunter". Die Rückkehr vom Counter-Strike-Hauptmenü zu einem laufenden Spiel sorgt nun zudem nicht mehr dafür, dass die Bildwiederholrate auf 60 Hz abfällt. Beseitigt wurden auch Leistungseinbrüche in "Wolfenstein: Enemy Territory", die mit dem Catalyst 4.1 plötzlich auftraten.

Wie üblich finden sich je zwei komplette Treiberpakete zum Download auf www.ati.com, eines für Windows 98/ME und eines für Windows 2000/XP. Beide sind etwa 24 MByte groß, auf Wunsch können die Komponenten - der Display-Treiber, das zu Feinsteuerung nötige Control Panel und die für Video-Eingänge gedachten WDM Capture Driver - auch einzeln heruntergeladen werden.

Falls bei der Treiberinstallation Probleme auftauchen, empfehlen sich ATIs separat zum Download angebotene Tools zur kompletten Deinstallation oder nur zum Entfernen des mitunter problematischen SmartGART-AGP-Treibers.



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Hoschi 16. Feb 2004

Fixes von 3.8 bis 4.2 Issues Resolved in CATALYST™ Version 3.8 The following section...

Species8372 15. Feb 2004

Die 2-5% Performancegewinn schenk ich mir, wenn dafür alles stabil läuft. Ich erinnere...

ich 15. Feb 2004

OnChip ist die Bezeichnung für onBoard-Grafikkarten, die gleichzeitig den Arbeitsspeicher...

Suomynona 15. Feb 2004

Sofern man eine Grafikkarte besitzt, die vom Hersteller unterstuetzt werden muss, weil es...

ich 14. Feb 2004

Die Tatsache, dass du chips Erwähnung des 2.6er Kernels zum Anlass nimmst, einen...


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