Inspiron XPS - Dells erstes Spiele-Notebook (Update)

Dass das Inspiron XPS mehr als zu LAN-Partys mitnehmbarer, schneller Desktop-Ersatz gedacht ist, zeigen die für Käufer zur Auswahl stehenden Prozessoren: Entweder wird ein Pentium 4 mit 3,4 GHz oder dessen mit größerem Cache ausgestatteter Bruder Pentium 4 Extreme Edition mit ebenfalls 3,4 GHz eingebaut. Sofern Dell sich hier kein ausgeklügeltes Kühlsystem ausgedacht hat, wird das Gerät vermutlich eher zu den lauteren Notebooks gehören. Der Lithium-Ionen-Akku dürfte Inspiron XPS zudem höchstens 2 bis 2,5 Stunden Betriebszeit abseits der Steckdose ermöglichen.
Das integrierte 15,4-Zoll-Breitbild-Display bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten (UXGA) und einen Blickwinkel von 130 Grad (horizontal) bzw. 100 Grad (vertikal). Die Geschwindigkeit des LCDs nannte Dell nicht, was aber leider bei Notebook-Herstellern noch üblich ist.
Das Notebook kann mit 512 MByte bis 2 GByte DDR400-SDRAM sowie einer 60-GByte- (7.200 U/Min) oder einer 80-GByte-Festplatte (5.400 U/Min) bestellt werden. Gegen Aufpreis können auch eine zweite Festplatte oder ein Disketten-Laufwerk im Gerät betrieben werden. Ein DVD-Brenner für DVD+R/+RW-Medien zählt ebenfalls zur Ausstattung. Darüber hinaus werden von Hause aus folgende Schnittstellen geboten: 10/100/1000-Mbps-Ethernet, 56k/v.92-Modem, 4x USB 2.0, 1x Firewire, S-Video- und DVI-Ausgang. Ob Letzterer per Adapter auch als VGA-Ausgang dienen kann, gab Dell noch nicht an. Ein PCI-Card-Schacht zur Erweiterung ist ebenfalls vorhanden. Optional können WLAN (802.11b/g) und Bluetooth dazubestellt werden.
Das Notebook ist ab sofort zumindest in den USA ab rund 2.850,- US-Dollar erhältlich. Mit dem Inspiron XPS tritt Dell in direkte Konkurrenz zu den auf Spieler konzentrierten PC-Anbietern Alienware und Voodoo, deren High-End-Spiele-Notebooks in ähnlichen Preisbereichen und ähnlicher Leistungsklasse angesiedelt sind.