Casio stellt kompakte 6-Megapixel-Kamera vor
Die verbaute Canon-Optik mit acht Linsen in sieben Gruppen einschließlich einer asphärischen Linse mit eine Lichtstärke von F2.8 bis F4.0 bei einer umgerechneten Brennweite von 33 bis 132 mm.
Alternativ zum Spot-Autofokus versucht die Kamera, über sieben verschiedene Messpunkte automatisch das nächststehende Objekt auszumachen und scharf zu stellen. Außerdem hat der Benutzer in der "Free Auto Focus Area" die Möglichkeit, das Fokusfeld frei zu bestimmen. Über den "EX-Key" ist der direkte und einfache Zugriff auf die verschiedenen manuellen Einstellungen möglich. So können auf Knopfdruck unter anderem der Weißabgleich, die ISO-Einstellung oder die Fokusmethode eingestellt werden. Die Lichtempfindlichkeit der Kamera gab Casio leider nicht an. Die Verschlussgeschwindigkeit rangiert zwischen 1/2.000 und 60 Sekunden. Den Weißabgleich kann man entweder der Kameraelektronik überlassen, anhand von sieben Voreinstellungen eine auswählen oder den Weißpunkt manuell bestimmen.
Auch die Aufnahmefunktionen und manuellen Einstellmöglichkeiten hat Casio überarbeitet. Die "Multi Bracketing Funktion" ermöglicht beispielsweise, Belichtungsreihen mit verschiedenen Parametern wie z.B. Aufnahmen mit unterschiedlichen Farbfiltern (S/W, Sepia oder Farbsättigungsmanipulation) aufzunehmen.
Zu den Neuerungen der Exilim Pro EX-P600 zählt zudem die neu entwickelte "Stack MCM-Technik" (Multi-Chip-Modul), die mit komplett neuen elektronischen Komponenten den Energieverbrauch der Kamera deutlich reduzieren soll. Durch den effizienten Aufbau des "Herzstücks" der Kamera soll sich zudem ein leistungsstärkerer Lithium-Ionen-Akku nutzen lassen, so dass die Kamera länger durchhält.
Die Kamera ist mit einem USB-1.1- sowie einem Fernsehausgang ausgerüstet und misst 98 x 68 x 45 mm. Ohne Akku und Speicherkarte wiegt das Gerät 225 Gramm. Die Casio Exilim Pro EX-P600 soll ab Ende März 2004 für 599,- Euro erhältlich sein.
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