Olympus steigt in den Club der 8-Megapixler auf
Das aufwendig konstruierte Objektiv besteht aus 14 Linsen in 5 Gruppen zuzüglich 2 asphärischen Linsenelementen und 3 ED-Elementen. Weitwinkel- und Telekonverter können angeschraubt werden. Makroaufnahmen sollen ab 20 cm Abstand möglich sein.
Die Kamera ist in einem Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung untergebracht und verfügt über zwei LCD-Bildschirme: ein klapp- und drehbares 1,8-Zoll-TFT mit 134.000 Pixeln und ein elektronischer Sucher mit 240.000 Bildpunkten. Das große Display soll auch bei starker Sonneneinwirkung noch gut erkennbar sein. Das Sucher-LCS weist eine Bildwiederholrate von 50 Frames pro Sekunde bei einer Anzeigeverzögerung von 50 Millisekunden auf und blendet auch Aufnahmeinformationen direkt ein.
Neben automatischen und manuellen Einstellungsmöglichkeiten für den Weißabgleich gibt es ein Hybrid-Autofokussystem, das neben dem TTL-Kontrastmessverfahren auch einen passiven Autofokus zur Entfernungsmessung nutzt. Der Autofokuspunkt ist entweder in der Motivmitte oder kann an einer der 13 Messpunkte fixiert werden. Die manuelle Scharfstellung ist natürlich ebenso möglich.
Auch die Blenden- und Zeitvorwahl sowie ein vollständig händisch einstellbares Parameter-Set werden geboten. Die Lichtempfindlichkeit kann zwischen ISO 50, 80, 100, 125, 160, 200, 250, 320 und 400 variiert werden. Die Belichtungszeiten rangieren zwischen 1/4.000 und 16 Sekunden. Ein Blitzschuh (Olympus FL-40) ergänzt den eingebauten Blitz, der eine Reichweite von 0,8 bis 3,6 Metern aufweist.
Die Olympus C-8080 nimmt auch Bewegtbildsequenzen samt Ton auf, die in ihrer Länge nur von der Größe der Speicherkarte begrenzt sind. Gespeichert wird wahlweise auf xD-Picture Card oder CompactFlash, wobei die Digicam Microdrive-fähig ist. Dazu kommen ein USB 2.0-Anschluss und ein TV-Ausgang.
Das Gerät soll ab April 2004 für ungefähr 1.250,- Euro in den Handel kommen.



