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Streit um eMule - Gravenreuth meldet Marke an

Spenden für Klage benötigt. EMule gehört derzeit zu den bekanntesten nichtkommerziellen Filesharing-Clients für P2P-Netzwerke und verfügt über mehrere Millionen User. Der eMule-Community steht nun allerdings großer Ärger ins Haus: Im Auftrag der Firstway Medien GmbH hat die Kanzlei Günter Frhr. von Gravenreuth & Bernhard Syndikus "eMule" als Wortmarke angemeldet und am 08. Januar 2004 beim Deutschen Patentamt eintragen lassen.
/ Thorsten Wiesner
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Die Firma Firstway hat in der Vergangenheit unter anderem durch eigene eMule-Clients und zweifelhafte Dialer-Software von sich reden gemacht und so wohl auch versucht, Geld aus der Bekanntheit von eMule zu schlagen. Am 01. Februar 2004 hat die Kanzlei Gravenreuth & Syndikus im Auftrag von Firstway nun damit begonnen, eine der größten deutschen eMule-Webseiten, eMule.de, auf Grund der eingetragenen Marke abzumahnen und die Unterlassung der Nutzung dieser Domain zu fordern.

Die Entwickler von eMule (emule-project.net) und die Betreiber von eMule.de haben sich infolgedessen zusammengeschlossen, um die Löschung der Marke "eMule" durchzusetzen sowie weitere rechtliche Angriffe der Firstway Medien GmbH abzuwehren. Da dies wohl nur auf dem Klageweg möglich ist, benötigt man nun allerdings Spenden, um vor Gericht ziehen zu können. Man hat hierzu die Seite freemule.net(öffnet im neuen Fenster) ins Leben gerufen, um auf den Fall aufmerksam zu machen und Gelder für die Klage einzusammeln.


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