Reg TP: Breitbandmarkt im dynamischen Wandel
Die Wettbewerber von T-Online kamen Ende 2003 auf rund 500.000 Kunden, die über Kabel, Satellit oder gemietete Teilnehmeranschlussleitung versorgt werden. Hinzu kommen 700.000 DSL-Kunden, die zwar einen DSL-Anschluss der Deutschen Telekom AG haben, aber einen Wettbewerber als Internet Service Provider nutzen.
"Mittels Resale und Bitstreamaccess wollen wir die Entwicklung zu mehr Wettbewerb im Breitbandmarkt in diesem Jahr weiter fördern" , kündigte Matthias Kurth bei der Präsentation des Jahresberichts der Reg TP an. "Nur wenn sich im Breitbandmarkt die deutliche Tendenz zu ausgewogenen Wettbewerbsverhältnissen verstärkt, wird die gewünschte Marktdynamik und Innovation entstehen. Es ist manchmal gut, wenn einer vorangeht und Märkte entwickelt, aber auf Dauer garantiert nur die Vielfalt der Anbieter Wettbewerb und Innovation" , so Matthias Kurth.
Auch im deutschen Kabelmarkt gebe es erstmals signifikante Anzeichen dafür, dass die Kabelanschlüsse für breitbandige Zugangsdienste aufgerüstet werden. Mit 60.000 bidirektionalen Kabelanschlüssen und 45.000 Internetzugängen über Satellit komme auch der intermodale Wettbewerb im Breitband endlich voran.
Ebenso erleben die Internetzugänge über WLAN einen rasanten Anstieg. Derzeit werden 1.200 öffentlich zugängliche Hot-Spots von 25 kommerziellen Anbietern betrieben, hinzu kommen zahlreiche private und Firmen-Hot-Spots. Nach den Planungen der Anbieter ist davon auszugehen, dass in Deutschland zum Jahresende 2004 über 10.000 kommerzielle Hot-Spots verfügbar sein werden. Im Jahr 2005 könnte sich die Zahl noch einmal deutlich erhöhen, erklärt Kurth.
"Im Laufe dieses Jahres werden die Angebote der UMTS-Lizenznehmer hinzukommen und Deutschland wird über eine große Vielfalt im Internetzugangsmarkt verfügen. Das belebt einerseits den Wettbewerb und gibt den Verbrauchern mehr Möglichkeiten der Auswahl. Andererseits haben alle Zugangstechnologien andere Stärken und Charakteristika bzw. Vorteile, die zeigen, dass keine Substitution der einen durch eine andere Technologie erfolgt, sondern dass Zugangsplattformen sich regional und dienstespezifisch ergänzen werden" .
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