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Massenklagen wegen iPod-Akku

Apple prüft Anschuldigungen. Im Rahmen einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht hat Apple offiziell bestätigt, dass in den USA im Dezember 2003 fünf Gemeinschaftsklagen gegen das Unternehmen eingereicht wurden. Auslöser ist der immer wieder in der Kritik stehende Akku des portablen Music Players iPod.
/ Thorsten Wiesner
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Laut Angaben der Kläger würde der Akku nicht die von Apple beworbene Leistung erbringen und schon nach kurzer Zeit nur noch einen Teil der anfangs gebotenen Wiedergabezeit ermöglichen. In den Augen der Kläger seien damit nicht nur ein Garantiebruch, sondern auch unfairer Wettbewerb und falsche Werbeversprechen verbunden. Apple prüft nach eigenen Angaben derzeit die Vorwürfe.

Der Akku des mittlerweile über eine Million Mal verkauften iPod hatte in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionsstoff gesorgt – vor allem, da Apple bis vor kurzem keine vernünftige Möglichkeit zum Austausch der fest verbauten Batterie bot. Erst nach massiver Kritik wurde in den USA ein Service eingeführt, der es ermöglicht, die Garantiezeit des Gerätes gegen Entgelt zu verlängern und den Akku auszutauschen.


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