Sun zeigt Solaris 10
Dabei sollen vor allem Techniken zur besseren Systemausnutzung, extrem hohe Verfügbarkeit und verstärkte Sicherheit im Vordergrund stehen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen unter anderem die so genannten N1 Grid Container und das Predictive Self Healing.
Mit Hilfe der N1 Grid Container können Systemadministratoren ihre Systeme in mehr als 4.000 Software-Partitionen unterteilen, die unter einer einzelnen Instanz des Betriebssystems laufen. Sun verspricht dadurch eine einfache Konsolidierung und eine sichere Systemausnutzung von bis zu 80 Prozent.
Das Predictive Self Healing erlaubt die Isolation und Diagnose von Fehlern sowie die Selbstheilung von Software- und Hardware-Fehlern. Mit dem Process Rights Management wird es möglich, einzelnen Prozessen und Applikationen Rechte und Beschränkungen zuzuweisen. So soll verhindert werden, dass einzelne Applikationen mehr Möglichkeiten haben als sie benötigen.
Eine Reihe neuer "Dynamic Tracing Funktionen" soll helfen, Ursachen für Performance-Probleme zu finden. Insgesamt verspricht Sun eine deutliche Leistungssteigerung, die zwischen dem 3- und 30fachen liegen soll.
Solaris 10 soll Ende 2004 erscheinen, erste Vorabversionen ab Sommer 2004 per Download angeboten werden.