W3C legt Grundstein für das Semantic Web

RDF und OWL werden zum W3C-Standard

Das World Wide Web Consortium (W3C) hat jetzt einige Kerntechniken für das so genannte semantische Web verabschiedet, darunter eine überarbeitete Version des Resource Description Framework (RDF) und die Web Ontology Language (OWL).

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der Verabschiedung will das W3C den Grundstein für die Entstehung einer breiten Basis des "Semantic Web" legen. Spielte das Semantic Web bislang vor allem in der Forschung eine Rolle, soll es nun auch seinen Weg in kommerzielle Produkte und so zur praktischen Anwendung finden. Die jetzt verabschiedeten Standards bieten dabei eine flexible Möglichkeit, Zugang zu strukturierten Daten im Netz zu erlangen.

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Eric Miller, der beim W3C eine führende Rolle bei der Entwicklung des Semantic Web inne hat, sieht darin in erster Linie eine Evolution des Web, weniger eine Revolution. Durch kleine Änderungen an bestehenden Dokumenten werden diese dabei mit maschinenlesbaren Beschreibungen versehen, wodurch das Wiederfinden und somit die Nutzung von Informationen vereinfacht werden soll. Vor allem die gezielte Suche nach Informationen soll auf diesem Weg vereinfacht werden.

Dabei nimmt XML eine Schlüsselrolle ein, bietet es doch den Rahmen zur Erstellung strukturierter Dokumente. Das Resource Description Framework (RDF) stellt darüber hinaus einen Standard zur einfachen Erstellung von Beschreibungen dar. Was XML für die Syntax darstellt, soll RDF für die Semantik, also die eigentliche Bedeutung sein. "RDF Schema" stellt darüber hinaus einen Weg dar, um entsprechende Beschreibungen in ein einheitliches Vokabular zu integrieren.

Die Web Ontology Language (OWL) geht einen Schritt weiter und stellt eine Plattform zur Entwicklung themenspezifischer Vokabulare dar, mit denen sich Inhalte beschreiben lassen. Diese Ontologien enthalten für Rechner nutzbare Definitionen von Basiskonzepten zu einem Thema sowie Verbindungen zwischen diesen Konzepten. Auf diesem Weg soll Wissen dann wieder verwertbar werden. OWL setzt dabei auf RDF und "RDF Schema" auf und führt zusätzliche Vokabeln ein, um Eigenschaften und Klassen zu beschreiben. So können Verbindungen zwischen Begriffen beschrieben oder Begriffe voneinander abgegrenzt, aber auch unterschiedliche Schreibweisen erfasst werden.

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Red Legov 18. Feb 2005

Wer ist das, der sich Legov nennt, eine Kopie meiner Selbst, ein Doppelgänger, ich...

x.ray77 02. Aug 2004

Der Artikel hat mir wirklich geholfen -Ich Dank dem Verfasser!

fumanshu 08. Jun 2004

denkt mal daran, dass "g-mail" starten will und das mit 1gb personeller speicher. also...



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