Canon: 8-Megapixel-Kompaktkamera PowerShot Pro1 angekündigt
Die neue PowerShot Pro1 verfügt über einen CCD-Sensor mit einer Diagonalen von 1,67 Zoll und liefert eine Auflösung von maximal 3.264 x 2.448 Pixeln. Die resultierenden Bilder, die auf Wunsch in den Formaten JPEG oder RAW gespeichert werden, kommen so unkomprimiert bis auf eine Größe von 23 MByte. Als Farbräume stehen sRGB und Adobe RGB zur Verfügung.
Das fest integrierte Objektiv der L-Serie erreicht einen Brennweitenbereich zwischen 28 bis 200 mm bezogen auf den Kleinbildfilm und verfügt über eine für diesen Brennweitenbereich ausgesprochen hohe Lichtstärke von f/2.4 bis 3.5. Zur schnellen Zoomverstellung ist ein Ultraschall-Motor eingebaut, der sich über einen Ring am Objektiv aktivieren lässt.
Das Objetiv besteht aus 14 Elementen, darunter zwei asphärische, zwei UD-Glas-Elemente und ein Fluorit-vergütetes Element. Der Einsatz dieser Linsentypen soll die Abbildungsleistung verbessern und zu schärferen Fotos mit besserem Farbumfang führen.
Die Aufnahmen und die Menüsteuerung werden auf einem dreh- und schwenkbaren 2 Zoll großen LCD angezeigt, das eine Auflösung von 235.000 Pixeln aufweist. Der elektronische Sucher hat ebenfalls eine 235.000-Pixel-Auflösung. Aus Energiespargründen kann man manuell festlegen, wann die Sichthilfen abgeschaltet werden. Zudem hat Canon einige Funktionen aus seinen digitalen Spiegelreflexkameras in die PowerShot Pro1 integriert, einschließlich eines Wählrades für die Programme P, Tv, Av und M und den so genannten Custom-Funktionen.
Der neue Hybrid-Autofokus arbeitet sowohl mit einem TTL-Kontrasterkennungsverfahren als auch mit einem passiven externen Autofokus. Das System erlaubt neben einer mittenbetonten Messung auch einen beweglichen Scharfstellungspunkt namens FlexiZone. Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/4.000 und 15 Sekunden.
Die Lichtempfindlichkeit kann automatisch oder zwischen ISO 50 und 400 manuell eingestellt werden. Nebem dem automatischen Weißabgleich und mehreren Voreinstellungen kann man auch zwei selbst ermittelte Werte dauerhaft speichern. Dazu kommen einige Bildeffekte, Kontrast-, Sättigungs- und Helligkeitsfilter sowie zeitgesteuerte Aufnahmen.
Neben dem eingebauten Blitz gibt es einen Blitzschuh, der kompatibel zu Canons System-Blitzgeräten der EX-Serie ist und auch die drahtlose Auslösung mit entsprechenden Blitzanlagen erlaubt. 30-sekündige Filmsquenzen speichert die Kamera mit bis zu 640 x 480 Pixeln und 15 Frames pro Sekunde ab, und auch Sprach-Kommentare zu Fotos lassen sich dank des eingebauten Mikrofons hinterlegen.
Die PowerShot Pro1 speichert ihre Daten auf CompactFlash-Karten vom Typ I oder II einschließlich Microdrive und verfügt über einen USB-1.1-Anschluss zur Kommunikation mit dem PC und dem Drucker (PictBridge) sowie einen Fernsehanschluss. Die Kamera kann über den PC auch ferngesteuert bedient werden.
Die Canon PowerShot Pro1 wiegt 545 Gramm (betriebsbereit 640 Gramm) und misst mit 118 x 72 x 90 mm nicht viel mehr als die Canon G5. Sie soll in den USA mit 64-MByte-CompactFlash-Karte sowie einem Lithium-Ionen-Akku, einer schnurlosen Fernbedienung und einem 58-mm-Filteradapter für knapp 1.000,- US-Dollar im April 2004 in den USA auf den Markt kommen. In Deutschland soll das Gerät schon im März 2004 für 1.199,- Euro erhältlich sein.
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