Neue Speichersticks sollen auch in Handys und PDAs zum Einsatz kommen. Die Universal Transportable Memory Association (UTMA) hat mit "Fish" ein neues Format von Flash-Speicherkarten vorgestellt. Fish-Karten sind kleiner als SD-Karten oder xD-Picture-Cards und sollen für eine schnelle Datenübertragung gerüstet sein. Erste Fish-fähige Geräte sind laut UTMA bereits in der Entwicklung.
Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.
Der Fish-Standard wird nicht von einem einzelnen Hersteller kontrolliert und soll jedem Unternehmen offen stehen. Die Fish-Karten werden direkt in den USB-2.0-Port gesteckt und sollen Datenübertragungsraten von 10 MBit/s erreichen. Da die Speichersticks in einem Metallgehäuse untergebracht sind, sollen sie auch den rauen Alltag in der Hosentasche überleben.
Auf Grund ihrer geringen Größe sollen sich die Fish-Speicher vor allem für mobile Endgeräte wie Digitalkameras, Handys oder PDAs eignen. In der Standardgröße sind sie 3,3 cm lang und nicht dicker als ein USB-Stecker. Die kleine "Baby-Fish-Version" soll nochmals 25 Prozent kleiner sein.
Mit aktuellem Flash-Speicher soll ein einzelner "Fish" eine Kapazität von bis zu 2 GByte erreichen. Für 2005 rechnet die UTMA mit bis zu 16 GByte.
Konkrete Angaben, wann erste Fish-Module und entsprechende Geräte auf den Markt kommen sollen, macht die UTMA derzeit ebenso wenig wie genaue Angaben über ihre Mitglieder.