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Strato: Vorwürfe von NSI unhaltbar

"Wir machen also nichts, das der Kunde nicht will". Im Streit mit Network Solutions (NSI) will Strato die neuen Anschuldigungen von NSI nicht auf sich sitzen lassen. NSI hatte Strato vorgeworfen, die "Sicherheit seiner Kunden" zu gefährden, da Strato Domains von Kunden ohne deren Wissen bzw. gegen deren Willen auf die eigenen Server übertragen habe.
/ Jens Ihlenfeld
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"Es ist so, dass wir alles tun, um die Kundendomains zu uns zu ziehen, damit die Kunden von den günstigen Preisen weiterhin profitieren können" , so Strato-Pressesprecher Carsten Zorger gegenüber Golem.de. Dennoch unternehme Strato nichts, was nicht mit den Kunden abgesprochen wäre.

Strato-Kunden, die ihre .com-, .net-, und .org-Domians per KK von NSI zu Strato umziehen wollen, müssen sich im Kundenservicebereich von Strato einloggen und angeben, ob und welche Domains sie zu Strato umziehen wollen. Erst dann werde Strato tätig. "Wir machen also nichts, das der Kunde nicht will" , so Zorger, der die Anschuldigungen von NSI vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehen kann.

Auch sei für Strato nicht verständlich, warum ein Kunde freiwillig 35,- US-Dollar zahlen wolle, während die Leistungen im Strato-Paket schon enthalten sind. Schließlich haben die Kunden ein laufendes Vertragsverhältnis mit Strato, das auch die Vollmacht für die Domainverwaltung beinhalte, so Zorger. Das Verhalten von NSI stehe zudem im Widerspruch zu den ICANN-Richtlinien.


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