Zum Hauptinhalt Zur Navigation

IE-Patch: Was lange währt, wird doch nicht gut

Patch korrigiert aktuellen IE-Patch; URL-Aufruf mit Zugangsdaten bleibt gesperrt. Unglaublich, aber wahr: Der jüngst von Microsoft veröffentlichte Patch zur Beseitigung von gleich drei Sicherheitslecks im Internet Explorer weist einen Fehler auf, so dass erneut ein Patch eingespielt werden muss. Der neue Patch ermöglicht jedoch das Einbinden von Nutzername und Kennwort in URLs nicht wieder, was der aktuelle IE-Patch ausgeschaltet hatte.
/ Ingo Pakalski
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der eigentliche, durch den Patch für den Internet Explorer verursachte Fehler steckt in dem vom Browser verwendeten Parser XML 3.0 von Microsoft, der bestimmte XML-Adressen(öffnet im neuen Fenster) nicht mehr korrekt auflöst. Erst nach Einspielen des neu veröffentlichten Patches(öffnet im neuen Fenster) werden die entsprechend formatierten XML-Adressen nun korrekt aufgerufen und nicht mehr mit einer Fehlermeldung quittiert. Der den Fehler verursachende Patch wurde Anfang Februar 2004 veröffentlicht und beseitigte unter anderem ein seit November 2003 und ein seit Dezember 2003 bekanntes Sicherheitsleck im Internet Explorer.

Auch nach Installation des Patches für Microsoft XML 3.0 bleibt das Einbinden von Nutzername und Kennwort in URLs weiterhin deaktiviert. Mit dem am 3. Februar 2004 erschienenen Patch für den Internet Explorer wurde das Einbinden derartiger Informationen in URLs komplett abgeschaltet, was im Internet für einige Verärgerung gesorgt hat, da sich Webseiten mit entsprechenden Adresskonstruktionen nicht mehr ohne weiteres mit dem Internet Explorer aufrufen lassen. Andere Browser-Hersteller unterstützen diesen URL-Aufruf weiterhin, ohne dass die entsprechenden Browser wie Firebird, Mozilla oder Opera mit den im Internet Explorer aufgetretenen Sicherheitsproblemen konfrontiert sind.


Relevante Themen