FinePix S20: Weitere Fuji-Kamera mit Super-CCD-SR

Externe Blitzgeräte anschließbar

Fuji bringt mit der FinePix S20 Pro eine für semiprofessionelle Anwendungen konzipierte Digitalkamera auf den Markt, die der S7000 stark ähnelt. Anstelle des Super-CCD-HR-Bildsensors aus der S7000, der es auf effektive 6,3 Megapixel bringt, erreicht die S20 Pro effektive 3,1 Millionen Pixel Auflösung.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Fujis Lesart handelt es sich allerdings bei der S7000 um eine 12,3-Megapixel-Kamera und bei der nun neu vorgestellten S20 Pro um ein 6,2-Megapixel-Modell, weil der Aufbau des CCDs im Gegensatz zu denen anderer Hersteller zu gleichen Teilen so genannte S- und R-Pixel unterscheidet. Die Auflösung der S20-Pro-Bilder liegt dadurch auch bei 2.832 x 2.128 Pixeln. Der Chip soll eine höhere Lichtempfindlichkeit und rauschärmere Aufnahmen ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker (m/w/d)
    ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH, Hagen
  2. Data Science Engineer (Data & Analytics Lab) (m/w/d)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

Die FinePix S20 Pro ist - obwohl der optische Eindruck den Schluss nahe legt - keine Spiegelreflexkamera und bietet auch keinen Wechselobjektivanschluss. Das Objektiv mit 6facher Vergrößerung deckt einen Brennweitenbereich von 35 bis 210 mm (KB-Format) bei F2,8 bis F11 (13 Werte in 1/3-EV-Abstufungen) ab. Danach setzt ein 3,2faches Digitalzoom ein. Makroaufnahmen kann man schon ab einem Motivabstand von einem Zentimeter machen.

Das Display mit 1,8-Zoll-Diagonale ist mit 118.000 Bildpunkten versehen, während der elektronische Sucher gleich 235.000 Bildpunkte bietet. Die Live-Video-Funktion der FinePix S20 Pro versetzt den Fotografen in die Lage, das Motiv auf einem Monitor kontrollieren zu können, ohne auf das LC-Display der Kamera oder deren elektronischen Sucher zurückgreifen zu müssen.

Fuji FinePix S20 Pro
Fuji FinePix S20 Pro

Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 1/10.000 und 30 Sekunden. Die automatische Scharfstellung erfolgt über das TTL-Kontrastverfahren oder wahlweise manuell. Die Belichtungssteuerung erfolgt auf Wunsch vollautomatisch, mit Blenden-Automatik, Zeit-Automatik oder vollkommen manuell. Die Lichtmessung erfolgt über das Objektiv wahlweise per 64-Zonen-Messung oder per Spot- bzw. Integralmessung.

Im Automatikmodus entspricht die Empfindlichkeit ISO 160 bis 800, manuell hat man die Möglichkeit, zwischen ISO 200, 400 und 800 zu wählen, wobei bei Letzterem die Auflösung auf max. 3 Megapixel festgelegt ist.

Der eingebaute hochklappbare Blitz arbeitet mit einer Reichweite von 0,3 m bis 8,5 Metern. Der Fotograf hat durch den X-Kontakt die Möglichkeit, externe Blitzgeräte oder andere Blitzanlagen anzuschließen. Die Hochgeschwindigkeits- Blitzsynchronisation der Kamera löst mit bis zu 1/1000 Sekunde aus.

Die FinePix S20 Pro ist sowohl mit den Schnittstellen USB 2.0 und IEEE 1394 (Firewire400) ausgestattet. Dazu kommt ein TV-Ausgang. Ein Software Development Kit erlaubt auch die Einbindung in Spezialanwendungen und macht sie so auch in der individuell konfigurierten Arbeitsumgebung einsetzbar.

Fujifilm hat die mitgelieferte Bildverwaltungssoftware FinePixViewer auf die Bedürfnisse professioneller Anwender angepasst. So gibt sie dem Fotografen etwa die Möglichkeit, vom Computer aus die Kamera-Einstellungen zu verändern und den Auslöser fernzusteuern.

Das Gerät speichert auf xD-Karten oder auf CompactFlash (Microdrive-kompatibel), wobei ein 16-MByte-xd-Card-Modell bereits im Lieferumfang enthalten ist. Neben JPEGs kann sie auch CCD-RAW-Dateien ohne Kompression speichern. Ihren Strom bezieht sie aus vier AA-Batterien oder einem Netzteil.

Die FinePix S20 Pro misst 121 x 81,5 x 97 mm und wiegt ohne Akku und Speicherkarten 500 Gramm. Sie ist voraussichtlich ab März 2004 zu einem Preis von 799,- Euro verfügbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Browser: Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox
    Browser
    Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox

    Microsoft hat Edge auf den aktuellen Xbox-Konsolen aktualisiert. Jetzt lässt sich der Browser fast wie am PC per Maus und Tastatur bedienen.

  3. William Shatner: Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn
    William Shatner
    Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn

    Energie! Noch im Oktober 2021 fliegt William "Kirk" Shatner möglicherweise mit Jeff Bezos ins All.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /