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FinePix S20: Weitere Fuji-Kamera mit Super-CCD-SR

Externe Blitzgeräte anschließbar. Fuji bringt mit der FinePix S20 Pro eine für semiprofessionelle Anwendungen konzipierte Digitalkamera auf den Markt, die der S7000 stark ähnelt. Anstelle des Super-CCD-HR-Bildsensors aus der S7000, der es auf effektive 6,3 Megapixel bringt, erreicht die S20 Pro effektive 3,1 Millionen Pixel Auflösung.
/ Andreas Donath
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Nach Fujis Lesart handelt es sich allerdings bei der S7000 um eine 12,3-Megapixel-Kamera und bei der nun neu vorgestellten S20 Pro um ein 6,2-Megapixel-Modell, weil der Aufbau des CCDs im Gegensatz zu denen anderer Hersteller zu gleichen Teilen so genannte S- und R-Pixel unterscheidet. Die Auflösung der S20-Pro-Bilder liegt dadurch auch bei 2.832 x 2.128 Pixeln. Der Chip soll eine höhere Lichtempfindlichkeit und rauschärmere Aufnahmen ermöglichen.

Die FinePix S20 Pro ist – obwohl der optische Eindruck den Schluss nahe legt – keine Spiegelreflexkamera und bietet auch keinen Wechselobjektivanschluss. Das Objektiv mit 6facher Vergrößerung deckt einen Brennweitenbereich von 35 bis 210 mm (KB-Format) bei F2,8 bis F11 (13 Werte in 1/3-EV-Abstufungen) ab. Danach setzt ein 3,2faches Digitalzoom ein. Makroaufnahmen kann man schon ab einem Motivabstand von einem Zentimeter machen.

Das Display mit 1,8-Zoll-Diagonale ist mit 118.000 Bildpunkten versehen, während der elektronische Sucher gleich 235.000 Bildpunkte bietet. Die Live-Video-Funktion der FinePix S20 Pro versetzt den Fotografen in die Lage, das Motiv auf einem Monitor kontrollieren zu können, ohne auf das LC-Display der Kamera oder deren elektronischen Sucher zurückgreifen zu müssen.

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Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 1/10.000 und 30 Sekunden. Die automatische Scharfstellung erfolgt über das TTL-Kontrastverfahren oder wahlweise manuell. Die Belichtungssteuerung erfolgt auf Wunsch vollautomatisch, mit Blenden-Automatik, Zeit-Automatik oder vollkommen manuell. Die Lichtmessung erfolgt über das Objektiv wahlweise per 64-Zonen-Messung oder per Spot- bzw. Integralmessung.

Im Automatikmodus entspricht die Empfindlichkeit ISO 160 bis 800, manuell hat man die Möglichkeit, zwischen ISO 200, 400 und 800 zu wählen, wobei bei Letzterem die Auflösung auf max. 3 Megapixel festgelegt ist.

Der eingebaute hochklappbare Blitz arbeitet mit einer Reichweite von 0,3 m bis 8,5 Metern. Der Fotograf hat durch den X-Kontakt die Möglichkeit, externe Blitzgeräte oder andere Blitzanlagen anzuschließen. Die Hochgeschwindigkeits- Blitzsynchronisation der Kamera löst mit bis zu 1/1000 Sekunde aus.

Die FinePix S20 Pro ist sowohl mit den Schnittstellen USB 2.0 und IEEE 1394 (Firewire400) ausgestattet. Dazu kommt ein TV-Ausgang. Ein Software Development Kit erlaubt auch die Einbindung in Spezialanwendungen und macht sie so auch in der individuell konfigurierten Arbeitsumgebung einsetzbar.

Fujifilm hat die mitgelieferte Bildverwaltungssoftware FinePixViewer auf die Bedürfnisse professioneller Anwender angepasst. So gibt sie dem Fotografen etwa die Möglichkeit, vom Computer aus die Kamera-Einstellungen zu verändern und den Auslöser fernzusteuern.

Das Gerät speichert auf xD-Karten oder auf CompactFlash (Microdrive-kompatibel), wobei ein 16-MByte-xd-Card-Modell bereits im Lieferumfang enthalten ist. Neben JPEGs kann sie auch CCD-RAW-Dateien ohne Kompression speichern. Ihren Strom bezieht sie aus vier AA-Batterien oder einem Netzteil.

Die FinePix S20 Pro misst 121 x 81,5 x 97 mm und wiegt ohne Akku und Speicherkarten 500 Gramm. Sie ist voraussichtlich ab März 2004 zu einem Preis von 799,- Euro verfügbar.


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