JoWooD: Gothic und Spellforce sorgen für positives Ergebnis
Das vorläufige Konzernergebnis nach Minderheiten konnte auf 3,7 Millionen Euro (2002: -28,6 Millionen Euro) gesteigert werden. Der Umsatz sank dabei allerdings drastisch von 43,5 Millionen auf 23 Millionen Euro, was laut JoWooD aber dem neuen Geschäftsmodell entspricht. Im Vorjahr wurden sowohl Handelswaren von Drittlieferanten als auch Distributionserlöse in den Umsatz miteinbezogen. Seit ihrer strategischen Neuausrichtung konzentriert sich JoWooD ausschließlich auf die Entwicklung und das Publishing von selbst ernannten Top-Titeln; die Distribution wird über Vertriebspartner abgewickelt.
"Auch im Vergleich zu anderen Unternehmen - wie etwa den Branchenriesen - hat sich unsere strategische Neupositionierung bestätigt. Vorrangiges Ziel für das Jahr 2004 ist die entsprechende Verstärkung dieser strategischen Positionierung sowie eine forcierte internationale Vermarktung unserer Produkte. Ein weiterer Schwerpunkt wird 2004 im Ausbau des Konsolenbereichs liegen. Auf das Ergebnis 2003 sind wir äußerst stolz. Wir haben damit eine solide Basis für die Zukunft gelegt" , freut sich Michael Pistauer, Finanzvorstand von JoWooD.
Erfreut zeigt sich JoWooD zudem darüber, dass es dem Unternehmen nach eigenen Angaben gelungen ist, im Jahr 2003 einzelne Titel als "Marken" verkaufsstark zu etablieren. Besonders hebt man dabei die Titel der Gothic-Reihe sowie Spellforce hervor. Eine Fortsetzung dieser Markenpolitik soll auch für die Jahre 2004 und 2005 als wesentlicher Erfolgsfaktor gelten.