Pressemitteilung der Entwickler. Das Entwicklerteam Crytek hat sich nun offiziell zu der am Mittwoch, dem 4. Februar 2004, stattgefundenen Durchsuchung der eigenen Büroräume durch die Kripo Coburg geäußert. Die offizielle Pressemitteilung seitens Crytek liest sich allerdings deutlich anders als die zuletzt veröffentlichte Stellungnahme der Polizei: Laut Angaben der Entwickler hat der Vorfall keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklung des Spiels.
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Bei der Durchsuchung sei es laut Crytek um den Verdacht gegangen, dass eine bestimmte, nicht näher benannte Software auf mehr Rechnern eingesetzt wurde als auf Grund der Anzahl der erworbenen Lizenzen rechtmäßig gewesen wäre. Crytek würde das Vorgehen der Polizei begrüßen, gegen unrechtmäßigen Einsatz von Software vorzugehen, da man selbst als Software-Entwickler tätig und somit immer daran interessiert sei, Software rechtmäßig zu erwerben und einzusetzen. Zu den Schätzungen der Polizei, dass durch den illegalen Einsatz der Software ein Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich eingetreten sei, äußerte man sich allerdings nicht.
Berichte darüber, dass bei der Durchsuchung Hardware des Studios beschlagnahmt wurde, dementiert man bei Crytek. Die Arbeit an Far Cry hätte auf Grund der Durchsuchung gerade mal für drei Stunden unterbrochen werden müssen. Die Fans müssten sich somit keine Sorge machen – die Spielentwicklung liege voll im Plan, eine Verschiebung des Titels sei nicht notwendig.