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Shooter Far Cry: Polizei beschlagnahmt Entwickler-PCs

Veröffentlichung des Spiels möglicherweise gefährdet. Einmal mehr gibt es schlechte Nachrichten für Fans von Action-Spielen: Auch die Veröffentlichung von Far Cry könnte sich unter Umständen verzögern. Der Grund ist allerdings ungewöhnlich – das Entwicklerteam Crytek soll bei der Entwicklung auf Raubkopien gesetzt haben.
/ Thorsten Wiesner
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Die Kripo Coburg durchsuchte auf Anordnung der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Hof mit Unterstützung von zahlreichen Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie mehreren Computerspezialisten der oberfränkischen Polizei die Gebäude der Coburger Softwarefirma und die Wohnung des Firmenchefs. Dabei wurden nach Angaben der Polizei mehrere Objekte und Beweismittel sichergestellt.

Ein ehemaliger Mitarbeiter hatte die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass bei Crytek anscheinend Raubkopien zum Einsatz kamen. Nach ersten Schätzungen der Polizei sei durch den illegalen Einsatz der Software ein Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich eingetreten. Die Ermittlungen der Kripo Coburg sowie der Staatsanwaltschaft Hof dauern derzeit allerdings noch an.

Der zuständige Publisher Ubi Soft wollte zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Kommentar zu den Vorfällen abgeben. Far Cry gehört zusammen mit Half-Life 2 und Stalker zu den seit Monaten mit großer Spannung erwarteten Ego-Shootern. Inwieweit die Untersuchungen der Polizei die Veröffentlichung des Spiels verschieben oder gar komplett verhindern, ist momentan noch nicht abzusehen.


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