Zum Hauptinhalt Zur Navigation

T-Com: DSL auch für Glasfaser-Kunden

Umrüstung in den OPAL-Regionen könnte sich über viele Jahre hinziehen. Die Telekom-Festnetz-Tochter T-Com will auch Kunden in den so genannten OPAL-Regionen künftig DSL anbieten. Vor allem in den neuen Bundesländern und Teilen von Berlin wurde von der Telekom diese auf Glasfaser basierende Technik verbaut, die sich heute als Bremsklotz erweist. Internet-Nutzer in diesen Gebieten haben derzeit kaum eine Chance, an einen Breitbandanschluss zu kommen.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nach den positiven Erfahrungen bei entsprechenden Pilotversuchen will man nun bundesweit die betroffenen Regionen nachträglich mit Kupferanschlüssen überbauen, um so auch dort DSL anbieten zu können, so T-Com-Pressesprecher Walter Genz gegenüber Golem.de. In ersten Gebieten, beispielsweise den östlichen Außenbezirken von Berlin, sei der Überbau schon recht weit vorangeschritten. Mit einem Start sei hier im dritten Quartal 2004 zu rechnen.

Allzu große Euphorie sollte sich aber bei den betroffenen OPAL-Nutzern nicht breit machen, denn bis zu einer bundesweiten Verfügbarkeit von DSL auch in den OPAL-Gebieten werden wohl noch einige Jahre vergehen, so Genz. DSL-Interessierte in diesen Gebieten sollten sich eher auf Wartezeiten von einigen Jahren einstellen.

Wann und in welchen OPAL-Gebieten mit dem DSL-Überbau begonnen wird, werde jeweils vor Ort nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden. Dies hänge vor allem vom Interesse der Kunden vor Ort ab. Insgesamt basieren rund 1,8 Millionen Anschlüsse auf der OPAL-Technik, rund eine Million davon in den neuen Bundesländern.


Relevante Themen