Erste Notebooks mit ATI Mobility Radeon 9700

ATI stellt seinen bisher schnellsten Notebook-Grafikchip vor

Eine hohe Grafikleistung ist insbesondere für 3D-Anwendungen und 3D-Spiele wichtig - ATIs neuer Notebook-Grafikchip Mobility Radeon 9700 (M11) soll in dieser Hinsicht wieder Maßstäbe setzen. Seinen Einsatz findet ATIs neues Notebook-Flaggschiff etwa in einem am vergangenen Wochenende beworbenen Desktop-Ersatz-Notebook von Medion mit 3,06-GHz-Pentium-4-Prozessor.

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Wie sein Vorgänger, der Mobility Radeon 9600 (max. 350 MHz), ist auch der Mobility Radeon 9700 in der Lage, DirectX-9-Grafikeffekte darzustellen. Der in 0,13 Mikron und mit Low-k-Dieelektrik-Material gefertigte Mobility Radeon 9700 soll mit Taktraten von bis zu 450 MHz betrieben werden können. Die Namensähnlichkeit zum Desktop-Grafikchip Radeon 9700 bedeutet allerdings nicht, dass im Gegensatz zum Mobility Radeon 9600 anstatt einer 128-Bit- eine 256-Bit-Schnittstelle zum Einsatz kommt - auch der Mobility Radeon 9700 spricht 32 bis 256 MByte DDR-SDRAM über eine 64- (bei 32 MByte möglich) oder 128-Bit-Speicherschnittstelle an.

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Überarbeitet hat ATI die im neuen Mobility-Topmodell steckende Stromspartechnik PowerPlay, die in der Version 4.0 nicht nur wie üblich unbenötigte Grafikchip-Bereiche deaktiviert und die Taktraten bei Akku-Betrieb zwecks Energiesparens nach unten absenken kann, sondern dank eines integrierten Temperaturfühlers auch bei Überhitzung aktiv wird. Durch die höhere Taktrate wird der Mobility 9700 vermutlich eher mehr Strom verbrauchen als der Mobility 9600, entsprechend mehr Abwärme entwickeln und bessere Kühlung verlangen.

Dafür bietet der Mobility Radeon 9700 allerdings ATI-Angaben zufolge auch eine etwa 20 Prozent höhere Leistung, während Nvidias Konkurrenz-Chip GeForceFX Go 5700 etwa um 25 bis 50 Prozent langsamer sein soll. Die Fertigung der Chips obliegt jeweils TSMC.

Notebooks mit Mobility Radeon 9700 sollen etwa von Acer, Alienware, Fujitsu-Siemens, Gericom, LG, Medion, Packard Bell, Samsung und Targa angeboten werden. Zu den Firmen, die mit Mobility Radeon 9700 ausgestattete Notebooks für andere Hersteller fertigen, zählen Asus, Clevo, Compal, ECS, FIC, Quanta, Uniwill und Wistron.

Das erste in Deutschland erhältliche Notebook mit Mobility Radeon 9700 ist Medions Microstar Tahoe FID 2140, ein Gerät, das auf Grund seines Desktop-Prozessors Intel Pentium 4 3,06 GHz (133/533 MHz Systembus) eher für den stationären Einsatz prädestiniert ist. Darauf deutet auch hin, dass Media Markt das Gewicht (vermutlich über 3 kg) und die Akkulaufzeit nicht nennt. Das 15-Zoll-Display bietet nur die übliche XGA-Auflösung (1.024 x 768 Bildpunkte), dafür gibt es aber immerhin einen Fernsehausgang - ein VGA-Ausgang wird zumindest im Media-Markt-Prospekt nicht erwähnt. Dank des schnellen Prozessors, 512 MByte DDR-SDRAM, MR 9700 mit 64 MByte DDR-SDRAM, 60-GByte-Festplatte und eines Dual-Format-DVD-Brenners (DVD+R/RW, DVD-R/RW, CD-R/RW) dürfte das 1.400-Euro-Notebook primär für Spielefans und weniger für Viel-Reisende interessant sein. Zu den Schnittstellen zählen 54-Mbps-WLAN, Ethernet, ein Speicherkartenleser, 4x USB 2.0, Firewire 400 und ein Modem. Als Betriebssystem ist Windows XP Home Edition (OEM-Version, Recovery CD) vorinstalliert.

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Justme 13. Jan 2005

Du must auch einen Fernseher anschließen über scart pder so, vorher ist die option nicht...

feniks 19. Apr 2004

Hat jemand shon das TV-out option benutzt? Ich kann mein TV-out signal nich enishalten...

suho 29. Mär 2004

Ich hab vor meinen Dekstop zu vekaufen und mir ein Notebook mit Ati Mobility Radeon 9700...

Oliver 27. Feb 2004

Kann ich nur bestätigen! Hab auch dieses Notebook und bin mehr als zufrieden! Habe oft...

Lord Seth 18. Feb 2004

torte? das tahoe ist mit Abstand das Gailste Gerät was ich je unter den Fingern hatte...



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