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Olympus stellt neuartige Optik für Handy-Kameras vor

Marktreife für den Herbst 2004 angekündigt

Olympus hat die Entwicklung einer neuen, frei geformten und sehr schmalen Prisma-Linse für Mobiltelefone mit Digicam vorgestellt. Ein Linsen-Prototyp mit einer Dicke von 8,5 Millimetern für Auflösungen von bis zu 1,3 Megapixeln soll bereits erfolgreich demonstriert worden sein - dabei sei das Potenzial noch nicht ausgereizt, denn Olympus will mit seiner neuen Linse die 2-Megapixel-Marke überschreiten.

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Ein voll funktionstüchtiges Kameramodul, bestehend aus dem Bildsensor und der neuen Linse, soll ab Herbst 2004 erhältlich sein. Zwar gibt es bereits die eine oder andere 2-Megapixel-Digicam, doch mache bei traditionellen, koaxialen Linsen-Designs die steigende Auflösung dickere Linsen nötig. Olympus will deshalb mit seiner ungewöhnlich geformten Linse ("Free-Shaped Prism Type Lens Unit") mehr Möglichkeiten eröffnen.

Linsen-Prototyp von Olympus
Linsen-Prototyp von Olympus
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Die von Olympus entwickelte Prisma-Linsen-Einheit besteht aus zwei horizontal angeordneten frei geformten Prismen, welche das Licht an den Bildsensor weiterleiten. Während bei konventionellen Koaxial-Linsen-Einheiten die Elemente aufeinander gestapelt sind und weitere Elemente erfordern, soll die horizontale Anordnung der Frei-Form-Linsen-Elemente kaum Einfluss auf die Dicke haben und für höhere Auflösungen keine zusätzlichen Elemente benötigt werden.

Das asymmetrische Design der lichtbrechenden und lichtreflektierenden Oberflächen im neuen Olympus-Linsensystem soll es möglich machen, Bildverfremdungen mittels weniger Komponenten zu korrigieren. Im eingangs erwähnten Prototyp würden zwei frei geformte Prismen reichen, um die Qualität eines koaxialen Designs mit drei bis fünf Linsen zu erreichen, verspricht Olympus. Die theoretische Auflösung liege bei 250 Zeilenpaaren pro Millimeter im Zentrum und 200 Zeilenpaaren pro Millimeter am Rand der Linse.

Links alte, rechts neue Linsen-Art
Links alte, rechts neue Linsen-Art

Die extrem komplexen internen Lichtpfade der frei geformten Prismen sollen das Licht effektiv so anordnen, dass die Lichtstrahlen parallel zueinander aus dem Linsen-System austreten. Dadurch würden alle Lichtstrahlen die Oberfläche des Bildsensors senkrecht treffen und nicht wie bei koaxialen Linsen leicht von der optischen Achse abweichen, diagonal auftreffen und somit das Bild verschlechtern. Dieser Vorteil des frei geformten Linsendesigns soll über die ganze Fläche des Bildsensors - also von Kante zu Kante - gelten.

Für die Zukunft hat Olympus angekündigt, fertige Linsen-Module inklusive Bildsensor, flexibler Platine und anderen benötigten Komponenten auf den Markt zu bringen. Im Frühjahr 2004 wird erst einmal die Testproduktion gestartet, während die marktreifen Handy-Module ab Herbst 2004 für Mobiltelefon-Hersteller zur Verfügung stehen sollen. Für die nächsten Jahre erhofft sich Olympus, dass der Markt von entsprechend ausgestatteten Handys innerhalb der nächsten drei Jahre auf etwa 228,5 Millionen Euro anwächst.

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Der Durchmesser eines 100 Yen Stücks liegt bei 2,26 cm.

Daniel-2 02. Feb 2004

"nicht dicker" - OK. Aber dafür war der Heiermann ganz schön groß. Ich hatte grö...

Ski-Community 02. Feb 2004

100Yen sind nicht dicker als das gute alte 5DM Stück, viele Grüße www.ski-community.de

CK (Golem.de) 02. Feb 2004

Das hab ich mich auch gefragt, es müssten aber 100 Yen sein. :) Ich hab glaube ich noch...

Daniel-2 02. Feb 2004

Beeindruckender Größenvergleich - aber wie groß ist denn ein "100 ?*'!$"-Stück? ;o)


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