EU untersucht Sportrechtevermarktung für UMTS

Branche für wettbewerbswidrige Vereinbarungen anfällig

Die EU-Kommission hat eine breit angelegte Untersuchung des Verkaufs von Sportrechten an Internetanbieter und Betreiber von Mobilfunknetzen der dritten Generation (UMTS) beschlossen. Sportrechte und insbesondere Fußball-Übertragungsrechte seien entscheidende Verkaufsargumente für die Anbieter von Fernsehabonnements, aber auch für neue Medienangebote wie Internet- und UMTS-Dienste.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Wettbewerbskommissar Mario Monti "sind die 3G-Netze jetzt in der heißen Phase ihrer Markteinführung, und ihr Erfolg hängt in hohem Maße davon ab, ob es den Betreibern gelingt, attraktive audiovisuelle Inhalte anzubieten. Die Wettbewerbsbehörden müssen dafür sorgen, dass der Zugang zu Sportrechten offen bleibt und es nicht zu Diskriminierungen kommt". Die bisherigen einschlägigen Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Branche für möglicherweise wettbewerbswidrige Vereinbarungen und Verhaltensweisen durchaus anfällig sei.

Als Beispiele nannte Monti Lieferverweigerungen, die Bündelung von Fernsehrechten mit Übertragungsrechten für neue Medien oder UMTS, Sperrfristen zum Schutz der Fernsehübertragungen vor der Konkurrenz durch andere Übertragungsformen oder Exklusiv-Verträge für Betreiber von neuen Medien und UMTS. So hat beispielsweise T-Mobile die Rechte zur Übertragung der Fußball-Bundesliga auf Handys erworben, Vodafone die entsprechenden Rechte für die UEFA Champions League.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bloody_bottle 23. Jun 2004

hey ihr, warum so negativ. umts ist doch klasse. oft es unwissenheit, die menschen angst...

krille 02. Feb 2004

Echt wahr - fehlen noch die Fragen: Wer braucht das? und Wer will das wissen? Es ist...

UMTS Surfer 02. Feb 2004

Und wo gibt es das ? Kann man sich da nur fragen ...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  2. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

  3. Konflikt mit den USA: Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft
    Konflikt mit den USA
    Snowden verteidigt seine russische Staatsbürgerschaft

    Eigentlich wollte Edward Snowden parallel die US-amerikanische Staatsbürgerschaft behalten - das wurde ihm unmöglich gemacht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /