Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft empfiehlt: Keine Links mehr anklicken

Microsoft gibt Ratschläge, anstatt Sicherheitslücken zu stopfen

Bereits seit dem 28. Januar 2004 ist bekannt, dass Microsoft am monatlichen "Patch-Day" im Februar 2004 endlich das einen Monat alte Sicherheitsleck im Internet Explorer beheben will. Das Sicherheitsloch vom Dezember 2003 verschleiert die tatsächliche URL in der Adresszeile des Browsers. Als zwischenzeitliche Abhilfe gibt Microsoft ein paar praxisferne Ratschläge.

Artikel veröffentlicht am ,

Mitte Dezember 2003 wurde eine Sicherheitslücke im Internet Explorer bekannt, die eine tatsächliche URL in der Adresszeile verschleiert, so dass der Nutzer meint, auf einer anderen Webseite zu sein. Das kann ein Angreifer dazu missbrauchen, sensitive Daten zu sammeln, da der Nutzer annimmt, Daten an vertrauenswürdige Webseiten zu übermitteln. In einem Knowledge-Base-Artikel will Microsoft nun zur Überbrückung bis zur Veröffentlichung eines entsprechenden Patches Tipps geben, wie man nicht Opfer einer solchen "URL-Verschleierung" wird.

Nur leider sind die von Microsoft genannten Hinweise wenig bis gar nicht in die Praxis umsetzbar, denn Microsoft empfiehlt einfach, künftig nicht mehr auf Links zu klicken. Stattdessen soll man alle Webadressen manuell in die Adresszeile kopieren. Abgesehen davon, dass damit der Surf-Komfort massiv beeinträchtigt wird, funktioniert das nicht ohne weiteres, wenn es sich etwa um Webseiten mit JavaScript-Code handelt. Wesentlich praktikabler ist es an dieser Stelle, einen anderen Browser zu verwenden, der dieses Sicherheitsproblem nicht aufweist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. (-75%) 3,75€
  3. 4,32€
  4. 1,72€

MH 14. Feb 2004

Klar ist doch cool dass Microsoft empfiehlt keine Links mehr anzuklicken. Da schreiben...

beatman 04. Feb 2004

da kann ich wirklich nur sagen: format c: installiere linux surfe im web nach herzenslust...

B.D. 02. Feb 2004

Das erinnert mich doch stark an das "mehr als 512 MB RAM" Problem bei Win98. Da diese...

nomis 02. Feb 2004

im Artikel steht: ..."seit dem 28. Januar 2004 ist bekannt"... das sie den Fehler...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
    Ricoh GR III im Test
    Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

    Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
    Ein Test von Andreas Donath

    1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
    2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
    Energie
    Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

    Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
    2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
    3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

      •  /