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Auch Microsoft setzt Kopfgeld auf MyDoom-Schöpfer aus

250.000 US-Dollar für Ergreifung des Wurm-Autors; MyDoom verbreitet sich weiter

Nach dem Erscheinen des ersten MyDoom-Wurms hat SCO eine Belohnung in Höhe von 250.000 US-Dollar zur Ergreifung des Autors des MyDoom-Wurms bereitgestellt, dem nun auch Microsoft folgt. Nachdem der erste Ableger von MyDoom nicht nur eine DoS-Attacke gegen SCO, sondern auch einen Angriff gegen Microsoft ausführen soll, vergibt auch Microsoft eine Belohnung von 250.000 US-Dollar für die Ergreifung des MyDoom.B-Schöpfers.

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Seit dem 29. Januar 2004 verbreitet sich zusätzlich zum ersten MyDoom-Wurm auch die abgewandelte Form MyDoom.B stark im Internet. Allerdings erreicht der Nachfolger eine weniger starke Verbreitung als der erste MyDoom-Wurm. Im Unterschied zum ersten MyDoom-Wurm führt der Nachfolger nicht nur eine DoS-Attacke gegen SCO, sondern auch gegen Microsoft aus. Daher will Microsoft Hinweise zur Ergreifung und Verurteilung des Urhebers von MyDoom.B mit bis zu 250.000 US-Dollar honorieren. Brad Smith, der Senior Vice President und Anwalt bei Microsoft, meint zu MyDoom.B: "Dieser Wurm ist ein krimineller Angriff. Sein Ziel ist es, Computer-Anwender zu stören, aber sie auch davon abzuhalten, auf Antiviren-Informationen und andere hilfreiche Seiten zuzugreifen."

Bereits Anfang November 2003 gründete Microsoft das so genannte "Anti-Virus-Reward-Program", um weltweit die Suche auf Verantwortliche für die Verbreitung von Würmern zu unterstützen. Auslöser dafür war der Blaster-Wurm, der Mitte August 2003 über ein Sicherheitsleck im Windows-Betriebssystem zahlreiche ans Internet angeschlossene Rechner befallen hat und eine DoS-Attacke auf Microsofts Update-Seite www.windowsupdate.com ausführen sollte. Infolgedessen wurde zur Ergreifung des Blaster-Schöpfers eine Belohnung in Höhe von 250.000 US-Dollar ausgesetzt, ohne dass dies jedoch bisher zum Erfolg geführt hätte. Bei der Gründung der Initiative erhielt diese ein Startkapital von 5 Millionen US-Dollar und Microsoft betonte, künftig enger mit FBI, Secret Service und Interpol zusammenzuarbeiten.

Wie die Statistik des E-Mail-Providers Postini belegt, konnte der MyDoom-Wurm weiter massiv zulegen. So wurde der Wurm mittlerweile knapp 5,5 Millionen Mal am Tag gezählt, was eine deutliche Zunahme gegenüber den ersten beiden Tagen bedeutet.


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hazelnut 23. Feb 2004

leider merke ich das erst 3 wochen nach posting. bin noch neu. c.b. hast recht, wer sich...

c.b. 31. Jan 2004

Du hast das, sorry, wohl nicht ganz verstanden. Oder glaubst Du im Ernst, dass es MS auf...

Kevin 31. Jan 2004

Also was soll'n das? Die sollten bei Microsoft die 250.000 lieber in Personalkosten...

c.b. 31. Jan 2004

Naja....so rum betrachtet, hast Du natürlich auch wieder recht. Vor allem in o.g...

wolf 31. Jan 2004

Die ach so tolle Linux Gemeinde scheint sich langsam in eine kriminelle Vereinigung zu...



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