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Bericht: Intel plant 64-Bit-Pentium

Intel will angeblich 64-Bit-fähige x86-Prozessoren zeigen. Intel will auf dem kommenden Intel Developer Forum (IDF), das vom 17. bis 19. Februar 2004 in San Jose stattfindet, 64-Bit-Versionen seiner Pentium- und Xeon-Prozessoren vorstellen, das zumindest will CNet erfahren haben. Damit würde Intel der Strategie von AMD folgen, die mit dem Athlon64 bzw. Opteron bereits x86-kompatible 64-Bit-Prozessoren im Angebot haben.
/ Jens Ihlenfeld
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Bislang konzentriert Intel sein 64-Bit-Engagement auf seine IA-64-Architektur, auf der die Itanium-Chips basieren. Im Gegensatz zu AMDs Ansatz, die x86-Architektur um 64-Bit-Fähigkeiten zu erweitern, hat Intel eine neue, reine 64-Bit-Architektur entwickelt, die bislang aber nur im Server-Bereich zum Einsatz kommt. AMD hingegen zielt mit seinen AMD64-Chips auf den Massenmarkt.

Laut CNet(öffnet im neuen Fenster) läuft die einst unter dem Codenamen Yamhill entwickelte Technologie derzeit unter dem Namen CT.

Was eine mögliche Demonstration von 64-Bit-fähigen Pentium- und Xeon-Prozessoren für Intels künftige Produktplanung bedeutet, erscheint derzeit kaum absehbar. Zwar hat es für Intel auf der einen Seite wohl wenig Sinn, zwei 64-Bit-Architekturen zu unterstützen, auf der anderen Seite hat Intel konkrete Pläne für seine Itanium-Serie verkündet, um ein langfristiges Engagement für die Plattform zu signalisieren.

Zunächst wird für die kommende Woche allerdings die Vorstellung des Pentium-4-Nachfolgers mit Codenamen Prescott erwartet.


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