Apple startet große Reparatur-Aktion für defekte iBooks
Das bereits seit langem bekannte, aber erst jetzt in großem Maßstab angegangene Problem resultiert aus einer defekten Mainboard-Komponente. Diese sorgte für unerwartete Linien, Geisterbilder und eingefrorene bzw. verzerrte Videodarstellung auf dem LCD oder einem externen Bildschirm. Nach einem Systemstart präsentierte sich mitunter auch ein leerer Bildschirm.
Das Reparaturprogramm gilt für die betroffenen iBooks, unabhängig davon, ob die Garantie bereits abgelaufen ist. Die Garantie wird allerdings nicht verlängert. Sofern sich allerdings nach Bewertung der gesammelten Reparaturdaten herausstellt, dass weitere Fehler auftauchen, sollen auch diese bei Bedarf behoben werden.
Das "iBook Logic Board Repair Extension Program" gilt für iBooks mit den Seriennummern UV220XXXXXX bis UV318XXXXXX, die von Apple auch unter der Bezeichnung iBook (16 VRAM), iBook (14.1 LCD 16 VRAM), iBook (Opaque 16 VRAM), iBook (32 VRAM) oder iBook (14.1 LCD 32 VRAM) geführt werden. Andere Geräte fallen nicht unter das Programm. Kunden, die sich unsicher sind, ob ihr iBook betroffen ist, können sich an den technischen Support von Apple oder autorisierte Apple-Händler wenden.
Kunden, die ihr vom Mainboard-Defekt betroffenes iBook bereits kostenpflichtig haben reparieren lassen, bekommen ihr Geld von Apple zurückerstattet, verspricht der Hersteller auf einer speziell eingerichteten Webseite zum iBook Logic Board Repair Extension Program(öffnet im neuen Fenster) . Dabei will Apple die entsprechenden Kunden selbst kontaktieren, sofern die dazu nötigen Informationen vorliegen.
Die Kosten für Reparatur oder Austausch sowie die Versandkosten übernimmt Apple vollständig.