EOS-1D Mark II: 8-Megapixel-Spiegelreflexkamera von Canon
Hohe Auflösung und schnelle Bildfolge sorgen dabei für bis zu 69 Millionen Bildpunkte, die die EOS-1D Mark II pro Sekunde erfasst. Verarbeitet werden diese vom neuen DIGIC-II-Prozessor, der doppelt so schnell arbeitet wie sein Vorgänger in der EOS 1D, zudem aber weniger Strom verbraucht. Die Sensordaten liest er parallel auf acht Kanälen aus und schreibt sie dann zunächst in den DDR-SDRAM-Pufferspeicher. Das Schreiben auf die Speicherkarte wurde um den Faktor 1,5 beschleunigt. Die neue Generation der DIGIC-Prozessoren soll zudem für eine bessere Farbreproduktion, einen präziseren Weißabgleich und die Reduktion von Falschfarben und Rauschen in dunklen Partien sorgen, so Canon.

Canon EOS-1D Mark II
Der Autofokus der Mark II arbeitet nun mit einem eigenen Prozessor, was die Fokussierung selbst unter "Volllast" noch zuverlässiger machen soll. Ein zweiter Prozessor regelt ausschließlich die weiteren Kamerafunktionen. Dabei soll der 45-Punkt-Autofokus in der One-shot-Einstellung durch die schnelle Datenverarbeitung und einen neuen AF-Algorithmus noch schneller scharf stellen. Auch der Prädikations-Autofokus AI Servo AF fokussiert ab der ersten Aufnahme schneller und präziser. In extrem zeitkritischen Situationen kann über Aktivierung der Personal-Function 26 zusätzlich die ohnehin extrem kurze Auslöseverzögerung von 55 auf 40 Millisekunden reduziert werden, so dass die Kamera die erste Aufnahme bereits auslöst, während der Autofokus noch arbeitet. Das Gerät bietet Verschlussgeschwindigkeiten zwischen 1/8.000 und 30 Sekunden.
Wie ihre Vorgängerin, die EOS 1D, verfügt auch die EOS-1D Mark II über die von Canon gewohnten Bedienelemente, soll eine hohe Robustheit und Zuverlässigkeit aufweisen und ist in die EOS-Systemwelt mit Zubehör, Blitzgeräten und mehr als 50 EF-Objektiven eingebettet.
Einige Komponenten der EOS-1-Serie wurden bei der neuen Kamera weiter verbessert. So beträgt die durchschnittliche Lebensdauer der Verschlusseinheit nunmehr 200.000 Auslösungen - rund ein Drittel mehr als vorher. Aber auch im Detail verspricht Canon Verbesserungen: So hat der Entriegelungsknopf für das Speicherkartenfach nunmehr eine neue Form bekommen, die das Öffnen selbst mit klammen Fingern einfacher machen soll. Überarbeitet und erweitert wurden auch die Menüs, die zudem in einigen Punkten, z.B. bei der Beschreibung der Farbmatrizen, nun besser verständlich sind, so Canon.
Neben dem Steckplatz für CompactFlash-Karten und MicroDrive verfügt die EOS-1D Mark II über einen zweiten Steckplatz für eine SD-Card, die zum Beispiel als "Überlaufspeicher" genutzt werden kann, wenn die CF-Karte voll ist und die Arbeitssituation ein kurzfristiges Wechseln der CF-Karte nicht zulässt. Auch als Backup-Speicher lässt sich die SD-Card nutzen: Die Bilddaten werden dann auf beiden Karten gespeichert, so dass bei einem CF-Kartenfehler auf die parallel gespeicherten Daten auf der SD-Card zurückgegriffen werden kann.
Neu ist zudem die Möglichkeit, die individuellen Benutzereinstellungen mit sämtlichen Custom- und Personalfunktionen auf SD- oder CF-Karte zu speichern. Dies ist nicht nur bei Kameras, die von mehreren Fotografen benutzt werden, z.B. in Agenturen oder im Leihgeschäft nützlich, auch bei Servicefällen, bei denen eine Rückstellung der Individualfunktionen auf Werkseinstellung unumgänglich ist, kann sich die "externe" Speicherung der persönlichen Einstellungen als äußerst praktisch erweisen.
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argh... was will man denn mit USB, egal ob 1 oder 2, Firewire ist doch wesentlich...
Kann Marcus da nur weitgehend zustimmen und dem "auf-1500-warten"-Kandidanten viel Erfolg...
Danke für diese Ausführungen, sehr kompetent und treffend, ist genau das was mich jetzt...
Kann ich auf dem Display weiter gucken, wenn die Karte voll ist? Wer RAW speichert...