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DeCSS-Hacker Johansen fordert Schadenersatz

150.000 norwegische Kronen gefordert

Wie die norwegische Tageszeitung Aftenposten berichtet, fordert Jon Lech Johansen von der norwegischen Wirtschaftskriminalitätsbehörde (ØKOKRIM) die Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 150.000 norwegischen Kronen. Johansen wurde auf Grund seiner Mitwirkung an der Entwicklung des DVD-Entschlüsselungsprogramms DeCSS jahrelang von der Filmindustrie verklagt, konnte zuletzt aber endgültig vor Gericht siegen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Filmindustrie hatte Johansen vorgeworfen, durch die Entwicklung von DeCSS Raubkopien von DVD-Filmen zu ermöglichen und der Industrie damit massive Umsatzeinbußen zu bescheren. Johansen war vor Gericht allerdings in zwei Instanzen freigesprochen worden.

Halvor Manshaus, Anwalt von Johansen, rechtfertigt die Schadenersatzforderung damit, dass der ganze Prozess für Johansen eine schwere psychische Belastung gewesen sei. Die von Johansen geforderte Summe erscheint im Vergleich zu vielen anderen ähnlichen Klagen allerdings recht moderat - 150.000 norwegische Kronen entsprechen etwa 17.400 Euro.



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Moredread 29. Jan 2004

Pfff... solche Peanuts. Warum lebt der Kerln nicht in den USA? Dann könnte er gleich ne...

geek 28. Jan 2004

"rettet die raubkopie" der typ is cool...DeCSS is cool...die amis spinnen...basta

Richi 28. Jan 2004

Ich finde es gut das es solche Hacker gibt. Den auch die Industrie macht ihr Geld mit dem...

krille 28. Jan 2004

Hä? Für oder gegen? Sie wird doch nicht selbst ein Gesetz sein!

Hamlet22 28. Jan 2004

je nachdem in welchem Ortsteil oder Bundesland du das sagst musst Du aber gaaaanz schnell...


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