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Vocaloid - Yamaha und Zero-G bringen Computer zum Singen

Sprachsynthese für Lead- und Background-Gesang - zwei Stimmen verfügbar

Bereits Anfang 2003 stellten Yamaha und Zero-G eine Sprachsynthese-Software für die Musikproduktion vor - mit Gesangsstimmen für Japanisch und Englisch. Seit Mitte/Ende Januar 2004 liefert das britische Unternehmen G-Zero nun zwei von realen Sängern synthetisierte Vocaloid-Stimmen inklusive Yamahas Sprachsynthese-Software Vocaloid aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Leon
Leon
Die in Yamahas Vocaloid-Editor steckende "Singing Synthesis Technology" erlaubt die Eingabe von Melodien und Worten, wobei Effekte wie Vibrato und Tonhöhe per Maus schnell hinzugefügt werden können, so Zero-G. Die Software generiert eine Gesangsstimme aus so genannten "Vocal Libraries" bzw. "Vocal Fonts" aus Aufzeichnungen echter Sänger.

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Aus diesem Grunde haben die beiden von G-Zero entwickelten Vocaloid-Stimmen - die Soul-Männerstimme "Leon" und die Soul-Frauenstimme "Lola" - auch lebendige Vorbilder. Auf der vom 31. März bis 3. April 2004 stattfindenden Frankfurter Musikmesse soll mit "Miriam" der dritte Vocal Font vorgestellt werden; hinter der Frauenstimme steckt die Sängerin Miriam Stockley. Weitere Stimmen werden von Yamaha und Zero-G gemeinsam entwickelt.

Lola
Lola
Jedes Vocal-Font-Projekt startet mit der Aufzeichnung aller möglichen Phoneme und Übergänge zwischen Silben. Jeder Übergang ist dabei laut Zero-G minimal anders, je nach der Kombination von Phonemen. Diese klanglichen Unterschiede spielen eine Rolle beim Verständnis der Worte und dabei, ob eine Stimme natürlich oder künstlich wirkt.

Einige Beispiele auf Yamahas Website www.vocaloid.com und von Zero-G zeigen, dass die Vocaloid-Gesangssynthese in der Qualität zwischen eindeutig computergeneriert bzw. künstlich verfremdet und durchaus realistisch schwankt. Die Zero-G-Stimmen sind hauptsächlich für englische Texte gedacht.

Der Vocaloid-Editor
Der Vocaloid-Editor
Der Vocaloid-Editor kann bis zu 16 Gesangsspuren verarbeiten, mit Standard-MIDI-Dateien gefüttert werden und diese ausgeben. Die generierten Vocaloid-MIDIs können mit VST- oder ReWire-kompatiblen Host-Sequenzern und entsprechendem Vocaloid-VST/ReWire-Instrument wiedergegeben werden. Laut Yamaha läuft Vocaloid auf normalen Windows-PCs ab Pentium III mit 1 GHz und 512 MByte RAM. Idealerweise sollte Zero-G zufolge allerdings eine Rechenleistung ab Pentium 4 mit 1,7 GHz und mindestens 1 GByte RAM vorhanden sein.

Die Vocal-Font-Pakete inkl. Vocaloid-Editor und Vocaloid VST/ReWire Instrument sind in Deutschland über Best Service für jeweils rund 300,- Euro erhältlich und sollen sowohl für Amateur-Enthusiasten als auch für professionelle Musiker geeignet sein. Die Einsatzgebiete der in ihren Stimmcharakteristiken veränderbaren Vocaloid-Stimmen reichen laut Zero-G von klassischer Musik bis hin zu Dance-Music und experimenteller Musik.



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doob 10. Nov 2005

Japan, 2015 Wütend lief er die Straße entlang. "Wieso ist das alles so wie es ist...

Uni 14. Jun 2005

Danke für den Beitrag! Was gibts denn einigermassen vernünftiges?

Acerep 31. Jan 2004

nur komisch das die soft von yamaha soviel "preise" abgestaubt hat. innovativstes produkt...

der... 28. Jan 2004

na, also es ist schon ein baukasten system, was denn sonst. die technologien die...

der... 28. Jan 2004

Vocaloid - teuer und langweilig. schade dass zwei so grosse firmen es geschafft haben...


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