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Telekom sperrt auf Wunsch auch 0800er-Rufnummern

Erweiterte Rufnummernsperre soll Missbrauch verhindern. T-Com, die Festnetzsparte der Deutschen Telekom, bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, abgehende Telefonverbindungen zu 0800er-Rufnummern zu sperren. Damit werde dem Missbrauch beim Telefonieren ein weiterer Riegel vorgeschoben.
/ Jens Ihlenfeld
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Auslöser für die Möglichkeit, die eigentlich kostenfreien 0800er-Nummern zu sperren, seien negative Erlebnisse vieler Kunden mit weitervermittelten Verbindungen über bestimmte 0800er-Rufnummern trotz einer bestehenden Anschlusssperre.

Durch Anwahl bestimmter kostenfreier 0800er-Nummern wurden die Kunden auf weiterführende Ziele vermittelt, die dann jedoch vielfach im Hochpreisbereich von dubiosen Anbietern abgerechnet wurden. Auch die nicht bestellten und nicht gewünschten R-Gespräche über die 0800 führten zu vermehrten Kundenbeschwerden.

Ab sofort ist daher bei der Anschluss- und Rufnummernsperre sowie im Sicherheitspaket das Sperren der 0800er-Rufnummern möglich. Bei der vollständigen Anschlusssperre (VKL 1) hat T-Com diese Sicherheitsmaßnahme im Interesse der Kunden mittlerweile umgesetzt. Die Notrufe 110 und 112 sind jedoch auch weiterhin von gesperrten Anschlüssen aus erreichbar. Kunden, die an ihrem Anschluss individuelle Sicherheitseinstellungen vornehmen können (Sicherheitspaket), können nun auch von Fall zu Fall eine 0800-Sperre aktivieren oder bei eigenem Anwahlwunsch wieder deaktivieren.


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