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Bewerber für das US-Präsidentenamt gegen GTA-Spiele

Senator Joseph Lieberman äußert sich empört über frauenfeindliche Inhalte. Das Entwicklerstudio Rockstar Games kommt auch mehrere Monate nach der Veröffentlichung der Videospiele "Grand Theft Auto III" und "Grand Theft Auto: Vice City" nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem sich bereits diverse Jugendschutzorganisationen oder auch ethnische Gruppen, die ihre Rechte durch das Spiel beschnitten sahen, gegen die Titel aufgelehnt hatten, bezog nun auch der amerikanische Senator Joseph Lieberman Stellung gegen die Programme.
/ Thorsten Wiesner
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Laut einem Bericht des Online-Magazins Gamespot äußerte sich Liebermann - einer der Bewerber der Demokraten für das US-Präsidentenamt - in einer Rede am Dartmouth College empört über das Spiel. Vor allem die Art und Weise, wie Frauen im Spiel behandelt würden, sei bedenklich: "Der Spieler wird dafür belohnt, dass er eine Frau angreift, sie zu Boden wirft, mehrmals tritt und sie dann endgültig durch mehrere Schüsse tötet."

Laut Lieberman hätten Spieleentwickler zwar das Recht, derartige Inhalte ins Spiel zu integrieren; wenn sie verantwortlich handeln wollten, wäre ein anderer Umgang aber angebracht, damit Jugendliche einen respektvollen Umgang mit Frauen erlernen.

Die GTA-Serie zählt zu den erfolgreichsten Computerspieleserien überhaupt und konnte weltweit insgesamt rund 20 Millionen Mal verkauft werden.


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