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Philips baut zusammenrollbare Displays

"Polymer Vision" soll für Massenfertigung der Polymer-Displays sorgen. Philips hat jetzt erste Prototypen eines extrem dünnen, großflächigen rollbaren Displays vorgestellt. Dabei kombiniert der Hersteller ein Aktiv-Matrix-Polymer mit einer reflektierenden elektronischen Tinte, die auf einem extrem dünnen Plastikbogen aufgebracht ist.
/ Jens Ihlenfeld
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Die so hergestellten verhältnismäßig leichten Displays lassen sich zusammenrollen und so platzsparend verstauen, wenn sie nicht benötigt werden. Damit sollen sie insbesondere für den mobilen Einsatz geeignet sein. Philips spricht aber auch von Stiften mit herausziehbaren Displays, die mit dieser Technik möglich seien.

Man wolle aber nicht nur zeigen, dass sich solche Displays herstellen lassen, so Philips, vielmehr arbeite man mit Hochdruck an einem industriellen Herstellungsprozess, um entsprechende Displays in Massenfertigung herzustellen. Dazu wurde im "Philips Technology Incubator" ein spezielles Unternehmen mit Namen Polymer Vision(öffnet im neuen Fenster) gegründet.

Polymer Vision habe bereits erste Displays mit QVGA-Auflösung (320 x 240 Pixeln) und einer Diagonale von 5 Zoll bei 85 dpi hergestellt, die sich zu einer Röhre mit 2 cm Durchmesser zusammenrollen lassen. Darin ist ein 25 Mikron dicker Aktiv-Matrix-Hintergrund enthalten, auf dem die Polymer-Elektronik aufgebracht ist.


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