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Spieletest: Max Payne 2 - Action-Hit nun auch für Konsolen

PlayStation-2- und Xbox-Version auf dem Prüfstand. Kaum ein Action-Spiel begeisterte die PC-Spieler im letzten Jahr so wie Max Payne 2 – trotz geringer Spieldauer und wenig Neuerungen konnte der Titel vor allem auf Grund seiner filmreifen Inszenierung und der düsteren Atmosphäre fesseln. Take 2 hat das Spiel nun auch auf Xbox und PlayStation 2 portiert.
/ Thorsten Wiesner
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Inhaltlich hat sich praktisch nichts geändert – wer bisher weder die Story noch das Gameplay von Max Payne 2 kennt, sei auf unseren umfangreichen Test der PC-Version verwiesen, um mehr über den Einsatz der Bullet Time, die grandios präsentierte Story oder die realistische Physik-Engine zu erfahren.

Die Unterschiede zwischen PC- und Konsolen-Fassungen liegen natürlich vor allem auf technischer Seite – und genau hier hapert es zum Teil leider auch. Während die Xbox-Version dem PC-Pendant noch relativ nahe kommt und man sich an den hübschen Texturen und den detaillierten Charakter-Modellen erfreuen kann, lässt der begrenzte Videospeicher die PlayStation 2 eindeutig an ihre Grenzen stoßen – verwaschene Texturen, wenig Details und ein merkliches Ruckeln bei viel Action auf dem Screen sind die Folge. Zudem nerven auf der Sony-Konsole die langen Ladezeiten – ein Problem, das die Xbox dank Festplatte nicht hat.

Die Bedienung hingegen ist bei beiden Konsolen sehr gut gelöst: Per Pad wechselt man problemlos die Waffen hin und her, justiert die Kamera oder aktiviert die Bullet Time, auch ein genaues Zielen ist problemlos möglich. Im Vergleich zur PC-Version wurde zudem erstmals auch eine deutsche Synchronisation eingebaut – Spieler können selbst wählen, ob sie sich lieber die englischen Original-Töne oder die deutsche Übersetzung anhören.

Wie beim PC-Pendant steht beim ersten Durchspielen nur ein Schwierigkeitsgrad zur Verfügung; durch das Absolvieren des kompletten Spieles schaltet man aber neue, schwierigere Modi frei. Einen Multiplayer-Modus gibt es allerdings auch auf Xbox und PlayStation 2 nicht.

Da die deutsche Version hinsichtlich des Gameplays identisch mit der US-Fassung ist, bekommt man auch auf den Konsolen viel roten Lebenssaft zu sehen – erschossene Gegner verursachen Blutlachen am Boden oder hinterlassen eine tiefrote Spur an der Wand, wenn sie zusammenbrechen und zu Boden sinken. Das Spiel ist daher auch erst ab 18 Jahren freigegeben.

Max Payne 2 für Xbox und Playstation2 ist bereits im Handel erhältlich. Die hier gezeigten Screenshots stammen von der Xbox-Version.

Fazit:
Xbox-Besitzer können praktisch bedenkenlos zu Max Payne 2 greifen und das filmreife Spielerlebnis nun endlich nicht nur auf dem Computer-Monitor, sondern auch am heimischen TV erleben. Spieler mit PlayStation 2 hingegen seien gewarnt: Die teilweise sehr grobe, verwaschene Optik und das leichte Ruckeln drücken den Spielspaß doch erheblich.


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