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Fujitsu entwickelt Brennstoffzellen mit höherer Kapazität

Neues Material erlaubt die Nutzung von höheren Methanol-Konzentrationen. Fujitsu hat ein neues Material für Brennstoffzellen entwickelt, das es erlaubt, Methanol mit einer Konzentration von 30 Prozent zu verwenden. Das Unternehmen verspricht sich davon Brennstoffzellen mit hoher Kapazität und zeigt bereits einen ersten Prototypen.
/ Jens Ihlenfeld
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Bislang kommen in entsprechenden Brennstoffzellen fluorierte Polymere als festes elektrolytisches Material zum Einsatz. Diese nehmen jedoch das Methanol zu schnell auf, so dass bei hohen Methanol-Konzentrationen Brennstoff verloren geht. Zudem wird die elektrische Leistung durch eine unerwünschte Reaktion von Methanol und Luft beeinträchtigt.

Mit dem von Fujitsu jetzt entwickelten neuen Material soll dieser Effekt verhindert und so höhere Methanol-Konzentrationen genutzt werden können. Mit dem "Membrane Electrode Assembly" (MEA) getauften System, das einen festen Kohlenwasserstoff als elektrolytisches Material nutzt, soll sich der Methanol-Crossover-Effekt auf etwa ein Zehntel reduzieren lassen.

Da sich so höhere Methanol-Konzentrationen effizient nutzen lassen, kann die Kapazität von Brennstoffzellen bei gleicher Tankgröße erhöht werden. Mit 300 ml Methanol soll sich ein Notebook auf diese Weise acht bis zehn Stunden nutzen lassen.

Darüber hinaus konnte Fujitsu einen Prototypen auf Basis der neuen Technik mit einer Dicke von nur 15 mm herstellen, der bis zu 15 Watt liefert.


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