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NEC fertigt ungiftige, feuerfeste Bio-Plastik-Platinen

Ohne toxische Stoffe wie Halogen und Phosphorverbindungen. Der japanische Hersteller NEC hat die erfolgreiche Entwicklung eines stark feuerresistenten Plastiks aus Bio-Masse vermeldet. Das Bio-Plastik soll ohne giftige Stoffe wie Halogene (z.B. Brom) und Flammschutzmittel (Phosphorverbindungen) auskommen, für Chip-Platinen geeignet sein und somit die Produktion umweltfreundlicherer Elektronikgeräte erlauben.
/ Christian Klaß
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NECs Bio-Plastik soll hochstufige und für Platinen nötige Feuerresistenz besitzen; laut Hersteller wurden die Tests für UL94 5V und UL94 V-0 bei einer Teststück-Dicke von 1,6 mm bestanden. Die Reihenfolge für die US-amerikanische Feuerfestigkeits-Einstufung in absteigender Reihenfolge ist 5V, V-0, V-1, V-2, NOT V-2 (UL94 Session). Die breit adoptierte Feuerfestigkeits-Einstufung stammt von den US-amerikanischen Under Writer Laboratories (UL). Gewöhnliche Elektronik-Produkte wie PCs und Fernseher benötigen eine Feuerfestigkeit über V-1, die NEC damit eigenen Aussagen zufolge gewährleisten kann. Spezielle Produkte, die hohe Temperaturen entwickeln, etwa Projektoren, benötigen 5V, so NEC.

Auch die anderen Materialanforderungen wie Hitzeresistenz, Formbarkeit und mechanische Stärke sollen dank spezieller Zusatzstoffe vom Bio-Plastik erfüllt werden und mit denen von glasfaserverstärktem Polykarbonat vergleichbar sein.


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