Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Virtueller Spiegel für Kleidungsanprobe im Vorbeigehen

Kleidung und Make-up per 3D-Grafik auf Echtzeit-Videobild des Kunden übertragen. Toshiba und Digital Fashion, ein Softwareentwickler für die Modebranche, kündigten die gemeinsame Entwicklung eines 3D-Kleidungs-Simulators an. Schon vor einer echten Kleideranprobe soll das System den Kunden zeigen, ob ihnen bestimmte Kleidungsstücke stehen würden.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Kombination aus von Toshiba entwickelter Bildverarbeitungs-Hardware und -Software sowie der von Digital Fashion entwickelten 3D-Kleidungs- und Make-up-Simulation soll nicht nur ruhig vor der Kamera stehende, sondern auch sich bewegende Personen passend mit virtuellen Kleidungsmodellen und Schminke versehen können. Die Kleidung soll dabei durch die Berücksichtigung von Material, Textur, Schnitt, Licht- und Schattenberechnung nicht nur echt aussehen, sondern sich auch realistisch am Körper der gefilmten Person bewegen.

Toshiba zufolge soll das in Echtzeit auf einem Display ausgegebene Bild dem eines echten Spiegels nahekommen. Bis das Augmented-Reality-System für die Modebranche marktreif ist, dauert es jedoch noch etwas: Toshiba und Digital Fashion erwarten die Fertigstellung für das Jahr 2006, einen Preis nannten die beiden japanischen Unternehmen bisher nicht.


Relevante Themen