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Neue Version der MultiMediaCard verabschiedet

Größere Busbreite und höhere Taktfrequenzen für schnelle Datenübertragung. Die MultiMediaCard Association hat jetzt die Version 4.0 ihrer Spezifikation für die MultiMediaCard (MMC) verabschiedet. Diese sieht eine höhere Busbreite sowie höhere Taktfrequenzen und zwei Versorgungsspannungen vor, womit sich die MMC ideal für den Einsatz in Mobiltelefonen und Digitalkameras eignen soll.
/ Jens Ihlenfeld
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Die neue Version 4.0 der Spezifikation erweitert den MultiMediaCard-Standard und soll neue Vermarktungsmöglichkeiten insbesondere in den Bereichen Digitalkameras und Mobiltelefone eröffnen. Um einen reibungslosen Übergang von bisherigen Versionen des MMC-Standards zu gewährleisten, sind die neuen Spezifikationen sowohl zu vorhandenen Karten als auch zu Host-Geräten, die MultiMediaCards akzeptieren, abwärtskompatibel.

Die neue Spezifikation sieht unterschiedliche Busbreiten von 1 Bit, 4 Bit und 8 Bit vor, was mehr Designflexibilität sowie eine höhere Datentransfer-Bandbreite erlauben soll. Zudem werden nun Taktfrequenzen von 20 MHz, 26 MHz und 52 MHz erlaubt. So soll sich im Betrieb mit 52 MHz im x8-Bit-Modus eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 52 MByte/s übertragen lassen, rund 20-mal mehr als aktuell.

Zudem sieht die neue MMC-Spezifikation als erster Standard für Speicherkarten mit kleinem Formfaktor den Betrieb mit 3,3 V und 1,8 V vor. Die 1,8-V-Kompatibilität ist vor allem für den Einsatz in Mobiltelefonen wichtig.

An der Entwicklung der MMC-Spezifikation 4.0 haben unter anderem Nokia, Hewlett-Packard, Renesas Technology, Samsung Electronics, Infineon Technologies Flash, Micron Technology und SanDisk mitgewirkt. Die Spezifikationen sollen MMCA-Mitgliedern ab Ende Januar kostenlos zur Verfügung stehen.


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