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Shuttle Zen XPC - Kompakt-Barebone weiter geschrumpft

Mini-PC Shuttle Zen XPC ST62K etwa 20 Prozent kleiner und mit externem Netzteil. Der Mini-PC- und Mainboard-Hersteller Shuttle hat ein weiter geschrumpftes Modell seiner bereits recht kompakten Barebone-Serie XPC vorgestellt: Der Shuttle Zen XPC ST62K soll Anfang Februar 2004 erscheinen, ein komplett überarbeitetes XPC-Barebone für Intel-Prozessoren darstellen und 20 Prozent kleiner sein als bisherige XPCs.
/ Christian Klaß
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Darüber hinaus wartet das neue "K"-Gehäuse-Design des ST62K mit abgerundeten Kanten auf und ist nicht nur in Silber und Schwarz, sondern auch in Weiß verfügbar. Das System misst nun nur noch 28 x 19 x 17 cm (Länge x Breite x Höhe), während die bisherigen Geräte mit 30 x 20 x 18,5 cm etwas größer sind. Als Gehäusematerial kommt wie gehabt Aluminium zum Einsatz, während die Gehäusefront in Acryl gehalten ist.

Auch das Gewicht des noch nicht bestückten Barebones wurde von 3 auf 2,1 Kilogramm reduziert – hauptsächlich, da anstatt des vormals internen Netzteils nun ein lüfterloses externes 180-Watt-Netzteil (PFC) zum Einsatz kommt. Voll bestückt und inklusive Netzteil soll der ST62K knapp über 5 kg wiegen. Auch das geschrumpfte Gehäuse bietet noch Platz für einen 5,25-Zoll-Schacht sowie je einen internen und externen 3,5-Zoll-Laufwerkseinschub.

Mit der Zen-XPC-Serie will Shuttle einen neuen Standard für niedrige Betriebsgeräusche und geringe Temperaturen setzen. Im Barebone-Gehäuse kommt weiterhin Shuttles mit drehzahlgeregeltem Lüfter ausgestattetes Heatpipe-Kühlsystem "I.C.E." zum Einsatz, das sich der Gehäuse- und CPU-Kühlung widmet. "Der ZEN XPC gehört zu den ersten voll ausgestatteten Desktop-PCs, die über ein externes Netzteil verfügen" , schwärmt Ken Huang, Vize-Präsident der Shuttle-Entwicklungsabteilung.

Im ST62K findet sich das vorinstallierte Mainboard FT62 im Shuttle-eigenen FlexATX-Format. Auf dessen 478-Pin-Sockel können Celeron- und Pentium-4-Prozessoren mit 100/400, 133/533 oder 200/800 MHz Systembus Platz finden. Beim ST62K handelt es sich um Shuttles zweites Barebone mit ATI-Chipsatz; wie beim seit November 2003 ausgelieferten XPC ST61G4 kommen die ATI-Northbridge Radeon 9100 IGP (RS 300) und die passende Soutbridge ATi IXP150 zum Einsatz. Es können über zwei Dual-Channel-fähige Speichersteckplätze bis zu 2 GByte DDR400-SDRAM installiert werden, auf die auch der DirectX-8-fähige Onboard-Grafikkern zugreift.

Ein Aufrüsten mittels leistungsfähigerer AGP-Grafikkarte ist nicht möglich, so dass das ST62K – wie es auch Shuttle selbst angibt – primär als Arbeits- und Multimedia-System, weniger jedoch als Spielerechner geeignet ist. Immerhin gibt es aber eine freie PCI-Schnittstelle. An weiteren Anschlüssen werden geboten: Parallel ATA100, 4 x USB 2.0 (zwei vorne, zwei hinten), 2x Firewire 400 (1x vorne), Fast-Ethernet, 6-Kanal-Sound-Ausgang, analoger Stereo-Eingang, SPDIF In/Out sowie je ein VGA- und TV-Ausgang. Für Raumklang sorgt der AC'97-v2.2-konforme Realtek-Soundchip ALC650.

Der Shuttle Zen XPC ST62K umfasst Gehäuse, Mainboard, Heatpipe-Kühlung, Netzteil, Kabel, Treiber und Dokumentation. Prozessor, Arbeitsspeicher, Laufwerke und Peripherie müssen hinzugekauft werden. Der ST62K soll ab Anfang Februar 2004 für 360,-Euro erhältlich sein.


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